Kunst von Angelo Morbelli

Angelo Morbelli wurde am 18. Juli 1853 in Alessandria im Piemont als Sohn von Giovanni Morbelli, einem wohlhabenden Besitzer von Weingütern in La Colma bei Rosignano (Monferrato) und Giovannina Ferraris geboren und starb am 7. November 1919 in Mailand. Als Kind war Morbelli sehr der Musik zugewandt, die er aber nicht ausleben konnte, da er im Alter von sieben Jahren, als er das Internat Triverio in Casale besuchte, an einer Mastoditis erkrankte. Dies führte allmählich zur Taubheit. So beschlossen die Eltern, ihn zu einem örtlichen Maler zu schicken. Morbelli fing an, malen zu lernen. Zu seinen bekanntesten Werken gehört unter anderem das Bild „Per ottanta centesimi!“.

Das Bild "Per ottanta centesimi!" von Angelo Morbelli
Das Bild „Per ottanta centesimi!“ von Angelo Morbelli

Muttertag in Italien

Jedes Jahr am zweiten Maisonntag wird in Italien der Muttertag, la festa della mamma, gefeiert. Seinen Ursprung hat der Feiertag in Italien Mitte der 1950er Jahre.

Mutter mit zwei tanzenden kleinen Kindern im Park
In Italien wird der Muttertag zusammen mit den Kindern gefeiert

1. Mai in Italien

Der Tag der Arbeit, la festa dei lavoratori oder nur festa del lavoro in Italienisch, wird seit 1890 in Italien gefeiert. Jährlich finden große öffentliche Demonstrationen in Italien statt, insbesondere auf der Piazza San Giovanni in Laterano in Rom, mit einem von den Gewerkschaften organisierten Konzert begleitet, das live im Fernsehen (zumeist auf RAI) übertragen wird.

Bild "Arbeit im Reisfeld" von Angelo Morbelli
Arbeit im Reisfeld von Angelo Morbelli | Originaltitel: Per 80 centesimi

Romanische Kunst

Als Romanik wird in der Kunstgeschichte die Zeit zwischen 1000 und 1250 (bei einigen Kunsthistorikern auch 900 – 1250) bezeichnet, als die Kirche ihre Reformen (1000-1100) auf den Weg brachte, der Erste Kreuzzug (1096-1099) und nacheinander sechs weitere stattfanden, Sizilien von den Normannen erobert (1060 – 1091) wurde, die ihre Macht in Europa zunehmend ausdehnten und Italien in Stadtherrschaften und später Signorien, Seerepubliken und Kommunen (1100-1250) aufgeteilt wurde. Zwei der bedeutendsten Heiligen der Epoche, Franz von Assisi (1226) und Antonius von Padua, sterben (1231), nur wenige Jahre später werden zwei berühmte italienische Maler das Licht der Welt erblicken: Cimabue, eigentlich Cenni di Pepo, (1240) und Giotto di Bondone (1267), letzterer 2 Jahre später als der wohl größte Dichter Italiens, Dante Alighieri.

Der Campo dei Miracoli in Pisa  mit dem Schiefen Turm und dem Dom von Pisa
Der Campo dei Miracoli in Pisa

Tag der Befreiung Italiens

Der Jahrestag der Befreiung Italiens (L’anniversario della liberazione d’Italia), auch einfach nur als Tag der Befreiung oder 25. April bekannt, ist in Italien ein grundlegender Tag in der Geschichte. Er gilt als nationaler Feiertag, der jährlich am 25. April gefeiert wird, um an die Befreiung Italiens vom Nazifaschismus und dem endgültigen Ende der Nazi-Besatzung sowie den Sturz des faschistischen Regimes zu erinnert.

Resistenza in Bildern
Resistenza in Bildern; Bild: raicultura.it

Ostern in Italien

Ostern (Pasqua) ist in Italien einer der wichtigsten christlichen Feiertage des Jahres. Er markiert den Beginn vieler Aktivitäten im Freien und somit auch den Beginn der warmen Jahreszeit. Es finden viele Dorffeste, Konzerte, Prozessionen, Volksfeste und religiöse Riten statt. Viele touristische Info-Points, Hotels und Restaurants öffnen. 

Zu Ostern wird in erster Linie die Auferstehung Jesu gefeiert, die nach den christlichen Konfessionen und Berichten der Evangelien am dritten Tag nach seinem Tod am Kreuz stattfand. 

Der italienische Osterkuchen "Colomba" in Form einer Taube
Der italienische Osterkuchen „Colomba“ in Form einer Taube, Screenshot corriere.it

Karneval in Venedig

Historisch gesehen war der Karneval in Venedig neben dem in Rom, Viareggio oder Florenz eines der größten Spektakel in Italien. Es wurden Tierkämpfe und Herkulesspiele ausgetragen und es gab eine Vielzahl an Masken und Feuershows.

Kostümierte bei Sonnenuntergang in Venedig beim Karneval
Kostümierte bei Sonnenuntergang in Venedig

Verona entspannt erkunden

Verona ist eine lebendige, mit einem mediterranem Charme ausgestattete und zum Weltkulturerbe gehörende Stadt, die im Nordosten von Italien gelegen ist und rund 257.353 Einwohner hat. Die in der Region Venetien und in der gleichnamigen Provinz Verona gelegene Stadt wird von der Etsch, im Italienischen Adige genannt, durchquert. Verona ist reicht an Sehenswürdigkeiten, für seine Arena und dem Haus der Julia beliebt und besonders für seinen vollmundigen Rotwein, den Amarone, bekannt.

Die Arena in Verona im Spätherbst
Die Arena in Verona im Spätherbst ist kaum besucht

Historische Restaurants in Mailand

In und um Mailand tummeln sich empfehlenswerte historische Restaurants, die durch ihren einzigartigen Charme selbst wirtschaftliche Krisen überstehen. Doch leider reichen nicht immer Tradition, Charme und Arbeit aus, um einen Fortbestand zu sichern. Dies musste das Restaurant „Pont de Ferr“ spüren, in dem selbst der Cantautore Fabrizio de André mit seiner Gattin Dori Ghezzi und die Mailänder Dichterin Alda Merini speisten. Trotz vieler Krisen haben sich bis heute jedoch einige traditionelle Restaurants erhalten, die zum Teil bereits etliche Hundert Jahre Bestand haben und als Geheimtipp gelten. Die nachfolgenden Restaurants habe ich sorgfältig ausgesucht und kann sie besten Gewissens weiterempfehlen, auch wenn viele davon nicht ganz günstig sind.

Das Restaurant Boeucc im Herzen Mailands
Das Restaurant Boeucc im Herzen Mailands, Bild boeucc.it

Dürre in Italien

Aktuell leidet Italien an einer langanhaltenden Trockenperiode und Dürre, die vor allem die Landwirte zu schaffen macht.

Zudem fiel in einigen Teilen Italien schon seit etwa einem Jahr kein Regen. Dementsprechend trocken sind die Böden. Kein Wunder also, weshalb sich nun immer mehr Waldbrände bilden und die Wasserpegel auf dem Tiefstand sind.

Arbeit auf dem Reisfeld bei Dürre
Arbeit auf dem Reisfeld bei Dürre

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