Italien begeistert mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, herrlichen Landschaften und historischen Orten. Fast jeder von uns kennt weltberühmte Bauwerke wie das Kolosseum in Rom, den Mailänder Dom und den Schiefen Turm von Pisa. Es gibt jedoch noch viel mehr zu entdecken: Von unbekannten Küstenstädtchen bis hin zu kleinen Bergdörfern, historischen Palazzi, Kirchen, Burgen und beeindruckenden Naturschätzen wie die Grotten von Frasassi.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über Sehenswertes in Italien – von bekannten Attraktionen bis zu weniger bekannten Orten, die abseits der klassischen Reiserouten liegen. Viele der hier vorgestellten Ziele habe ich selbst besucht und fotografiert. Dadurch möchte ich Ihnen nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten zeigen, sondern auch einige der besonderen Orte vorstellen, die mir auf meinen Reisen durch Italien aufgefallen sind.

Ob Mittelalterstädtchen, römische Bauwerke, italienische Kunst, faszinierende Landschaften oder kleine versteckte „Perlen“: Italien lässt sich immer wieder neu entdecken. Nutzen Sie die folgenden Themenbereiche, um gezielt nach interessanten Reisezielen und Sehenswürdigkeiten zu suchen.

Sehenswertes in Italien entdecken

Entdecken Sie Italien nach Themen: von den 20 Regionen über Städte und Dörfer bis hin zu Natur, Kunst, historischen Bauwerken und außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten.

Mein Tipp: Beschränken Sie Ihre Italienreise nicht nur auf die großen und bekannten Städte. Gerade kleinere Orte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten vermitteln häufig einen besonders authentischen Eindruck vom Land.

Italien – ein Land voller Sehenswürdigkeiten

Italien (L´Italia, Repubblica Italiana), auch umgangssprachlich “Bella Italia” oder Land des “Dolce Vita” genannt, ist eines der sehenswertesten Länder der Welt und in der Mittelmeerregion als Halbinsel in Form eines Stiefels mit einer Fläche von Fläche von etwa 302.068,26 km² gelegen. Italien wird vom westlichen Mittelmeer, genau genommen von dem Tyrrhenischen und dem Ligurischen Meer sowie vom östlichen Mittelmeer, dem Adriatischen und dem Ionischen Meer an drei Seiten umschlossen. Lediglich im Norden grenzt das Land an die Alpen. Zu Italien gehören außerdem zahlreiche Inseln, darunter Sizilien und Sardinien.

Diese geografische Vielfalt spiegelt sich auch in den Sehenswürdigkeiten wider. Im Norden erwarten Sie beispielsweise die Alpen, kleine versteckte Bergdörfer, oft noch heute mit traditionellem Kunstwerk, die bekannten oberitalienische Seen und historische Städte. Mittelitalien ist besonders für seine Kunststädte, mittelalterlichen Orte und bedeutenden Bauwerke bekannt. Im Süden und auf den Inseln finden sich wiederum mediterrane Landschaften, antike Stätten, historische Dörfer und eine ganz eigene kulturelle Prägung.

Von Rom über Florenz, Venedig und Mailand bis hin zu weniger bekannten Orten wie Matera, Ivrea oder kleinen Bergdörfern gibt es deshalb weit mehr zu entdecken, als sich bei einer klassischen Städtereise erleben lässt.

Italien in Zahlen

Einige grundlegende Zahlen und Fakten geben einen schnellen Überblick über Italien:

Größe: 302.068,26 km²
Einwohner: rund 60 Millionen
Unabhängigkeit: 17.03.1861
Eintritt in die EU: 25.03.1957
Währung: Euro
Hauptstadt: Rom
Regierungsform: Demokratie
Sprache: Italienisch
höchste Erhebung: Monte Bianco (4806 m)
Regionen: 20
Provinzen: 107
Gemeinden: 7896
Inseln: ca. 800
Vulkane: 12
Seen: ca. 1500
längster Fluss: Po
größte Stadt: Rom
größter See: Gardasee

Besonders interessant: Die 20 Regionen Italiens unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander – nicht nur landschaftlich, sondern auch hinsichtlich Geschichte, Architektur, Küche und regionaler Traditionen. Wer Italien intensiver kennenlernen möchte, sollte deshalb auch Ziele außerhalb der bekannten Touristenmetropolen berücksichtigen.

Sehenswertes in Bildern – Meine Fotos aus Italien

Die folgenden Fotos sind auf meinen eigenen Reisen durch Italien entstanden. Sie zeigen bekannte Sehenswürdigkeiten ebenso wie weniger bekannte Orte, besondere Bauwerke und Landschaften. Zu jedem Bild finden Sie meine persönliche Beschreibung und – sofern relevant – Informationen dazu, wann und wo das Foto entstanden ist.

Scuderia Vigevano
Dieses Bild von mir zeigt die Scuderia aus Vigevano, die sehr weitläufig ist und noch original erhalten.
Ponte della Maddalena in der Garfagnana
Dieses Foto habe ich im Juni 2023 in der Garfagnana gemacht. Es zeigt die Teufelsbrücke, die Ponte della Maddalena.
Basilica di Sant'Antonio in Padua
Die Basilica di Sant’Antonio in Padua hat mich wegen ihrer imposanten Fassade fasziniert. Im Inneren steht der Sarg des Heiligen Antonius. Das Foto habe ich im September 2021 gemacht.
Schiefe Turm von Pisa
Den Schiefen Turm von Pisa habe ich im Mai 2018 besucht. Es waren sehr viele Touristen vor Ort. Dennoch war ich sehr beeindruckt von seiner Architektur und Größe.
Krypta des Doms von Ivrea
Die Krypta des Doms in Ivrea ist eines der letzten gut erhaltenen Beispiele der ottonisch-karolingischen Zeit in Italien. Ich habe das Bild im Februar 2022 gemacht, als ich Ivrea und das Olivetti-Unternehmen besucht habe.
Aquarium von Genua
Auf diesem Foto, was ich im Oktober 2022 gemacht habe, sieht man das Aquarium von Genua am alten Hafen, das immer gut besucht ist. Im Inneren gibt es zahlreiche Meerestiere zu sehen und auch ein Vogelhaus.
Sassi in Matera
Detailaufnahme der Sassi, der Höhlenwohnungen in Matera in der Basilikata. Ich habe Matera 2018, ein Jahr bevor es Kulturhauptstadt wurde, besucht und war begeistert.
Grotte von Frasassi
Die Grotte von Frasassi fasziniert durch Tausende von Stalagmiten und Stalagtiten. Ich war dort 2017 und habe dieses Foto von einem unterirdischen See mit zahlreichen Stalagtiten und Stalagmiten gemacht.
Platz in Pompeji
Als ich 2018 in Pompeji war, habe ich dieses Foto geschossen. Es zeigt einen antiken Platz einer Villa.
Friedhof von Dogliani
Dieses Foto zeigt den Eingang des Friedhofs von Dogliani. Ich gebe zu, es ist keine klassische Sehenswürdigkeit, doch ich fand die Architektur sehr seheneswert. Dieses Foto habe ich im Dezember 2016 gemacht.
Innehof in Palermo
Ich bin immer wieder fasziniert von Innenhöfen in Palermo, denn diese haben oft noch einen arabisch-orientalischen Charakter wie auf dem Foto zu sehen. Diese Foto habe ich in Palermo im Frühjahr 2016 gemacht.
Balkon von Romeo und Julia Verona
In Verona habe ich im Februar 2020 dieses Foto vom berühmten Balkon von Shakespeares „Romeo und Julia“ in der Via Capello gemacht. Es waren sehr viele Touristen vor Ort. Ich habe lange gebraucht, um dieses Foto ohne Menschen zu machen.
Oropa im Biellese
Im November 2022 habe ich Oropa im Biellese besucht und dieses Foto gemacht. Es liegt nur ein Katzensprung von mir entfernt. Dieser Wallfahrtsort ist sehr beliebt und auch immer gut besucht und ist wegen seiner dunkelhäutigen großen Madonna sehr sehenswert. Auf dem Gelände ist noch eine alte Lokomotive zu sehen.
Monte Rosa mit Schafherde
Auf meiner Besteigung des Monte Rosa habe ich Ende Juni 2019 dieses hübsche Foto geschossen. Es zeigt eine neugierige Schafherde vor dem Gletscher des Monte Rosa.
Ein typisches Walserhaus, was ich im April 2020 im Val Sesia besucht habe. Die hölzerne Architektur ist einmalig und wie ich finde, sehr sehenswert. Im Sommer haben viele dieser Häuser bunte Geranien und Balkonschmuck. Dann verwandeln sie sich in richtige Schmuckstücke.
Felsenhaus in Gressoney im Aostatal
Sehr interessant und sehenswert zugleich fand ich dieses Felsenhaus in Gressoney im Aostatal. Hier war ich im September 2020, als ich eine Rundtour durch das Aostatal gemacht habe und mir viele Schlösser angeschaut habe.
Korridor im Schloss Sarre
Hier sieht man den Korridor im Schloss Sarre, das reich mit Hörnern von Steinböcken und Malereien dekoriert ist. Dieses Foto habe ich auf meiner Schlössertour im Aostatal gemacht.

Besonders sehenswerte Orte in Italien

Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten gibt es in Italien zahlreiche außergewöhnliche Orte, die bei einer Reise leicht übersehen werden. Dazu gehören kleine historische Dörfer, unbekannte Küstenorte, besondere Landschaften und Bauwerke, die nicht unbedingt in jedem Reiseführer zu finden sind.

Bekannte Sehenswürdigkeiten und besondere Ziele

Auch die großen bekannten Sehenswürdigkeiten Italiens gehören natürlich zu den wichtigsten Reisezielen des Landes. Besonders Rom vereint auf engem Raum Bauwerke und Zeugnisse aus mehreren Jahrtausenden. Darüber hinaus lohnt sich ein Blick auf ungewöhnliche Sehenswürdigkeiten und Orte, an denen Geschichte, Architektur und italienisches Alltagsleben zusammentreffen.

Natur und außergewöhnliche Landschaften

Italien ist nicht nur wegen seiner Städte und historischen Bauwerke sehenswert. Von den Alpen über die Apenninen bis zu den Küsten und Inseln triumphiert eine üppige landschaftliche Vielfalt. Auch ungewöhnliche Naturziele haben mir oft besondere Erlebnisse beschert.

Häufige Fragen zu Sehenswürdigkeiten in Italien

An dieser Stelle möchte ich einige Fragen beantworten, die immer wieder von meinen Lesern gestellt werden.

Was sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Italien?

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Italiens gehören unter anderem das Kolosseum, das Forum Romanum und der Petersdom in Rom, der Mailänder Dom, die Uffizien und der Dom von Florenz, die Lagunenstadt Venedig sowie der Schiefe Turm von Pisa. Darüber hinaus gibt es in allen 20 Regionen zahlreiche weitere historische, kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten.

Welche Städte in Italien sind besonders sehenswert?

Um ehrlich zu sein: Alle Städte sind sehenswert. Sicherlich brauche ich hier an dieser Stelle nicht alle bekannten Städte wie Mailand, Neapel, Rom und Venedig aufzählen. Ich denke, fast jeder kennt diese Städte und weiß, dass sie sehenswert sind. Daher zähle ich hier Städte auf, die für den einen oder anderen vielleicht noch unbekannt sind, ich aber auf meinen Reisen durch Italien besucht und als äußerst sehenswert eingestuft habe. Zu den sehenswerten Städten gehören Vigevano, Ferrara, Mantua, Urbino, Gubbio, Assisi, Matera, Camogli, Volterra und Scilla.

Welche weniger bekannten Sehenswürdigkeiten gibt es in Italien?

Neben den großen Monumenten gibt es zahlreiche weniger bekannte Ziele. Dazu gehören ganze historische Dörfer, abgelegene Kirchen und Klöster, ungewöhnliche Bauwerke, alte Industrieanlagen, kleine Küstenorte und besondere Naturziele. Mir haben besonders die Bergdörfer Rossa, Piedicavallo, Gallicianò und Triora gefallen, aber auch die Geisterdörfer Pentedattilo und Craco sowie das kleine Schloss der Königin Margarita Castello Savoia in Gressoney-Saint-Jean und das immense Märchenschloss Rocchetta Mattei.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Italien unbedingt gesehen haben?

Wenn Sie zum ersten Mal nach Italien reisen, bieten sich einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten als Ausgangspunkt an. Dazu gehören beispielsweise Rom mit seinen antiken und kirchlichen Bauwerken, Florenz als Zentrum der Renaissance, Venedig mit seinen Kanälen, der Lagune und der Insel Murano, Mailand mit seinen Dom und dem Schloss Sforzesco, Neapel und Palermo als kultureller Schmelztiegel mit einer besonderen maurisch-arabischen Architektur sowie Pisa mit seinem berühmten Turm. Bei weiteren Reisen lohnt es sich, bewusst weniger bekannte Regionen und Orte einzuplanen.

Wo findet man in Italien Sehenswürdigkeiten abseits der Touristenpfade?

Abseits der großen Städte finden sich in nahezu allen Regionen interessante Ziele. Besonders kleinere Orte, Bergdörfer, historische Küstenorte und weniger bekannte Naturziele können lohnende Ausflugsziele sein. Auch in touristisch bekannten Regionen gibt es häufig Sehenswürdigkeiten, die deutlich weniger besucht werden als die großen Attraktionen. Dazu gehören beispielsweise das literarisch historische Schloss Gradara, der hohe Wasserfall Toce, der höchste künstlich geschaffene Wasserfall der Welt Cascata delle Marmore, der Wallfahrtsort Oropa und die enorme Festung Fenestrelle.

Was kann man in Italien außer historischen Sehenswürdigkeiten entdecken?

Italien bietet weit mehr als antike Bauwerke und Kunststädte. Sehenswert sind beispielsweise Landschaften, Seen, Wasserfälle, Höhlen, Küsten, Inseln, Dörfer, Burgen, historische Geschäfte und ungewöhnliche Industrieanlagen. Dadurch eignet sich Italien sowohl für Kulturreisen als auch für Natur- und Entdeckungsreisen. Immer wieder interessant sind alte Industrieanlagen wie beispielsweise Olivetti in Ivrea und die Wollfabriken im Biellese, aber auch alte Kunsthandwerke wie die Herstellung von Nägeln per Hand im Gebiet Rassa, mundgeblasener Glasschmuck in Murano, Keramikherstellung in Orvieto und traditionelle Schuster in Neapel sowie die zahlreichen historischen Läden in Genua.

Welche Sehenswürdigkeiten in Italien sind besonders außergewöhnlich?

Zu den außergewöhnlichen Zielen gehören Orte, die durch ihre besondere Architektur, Geschichte oder Lage auffallen. Dazu zählen beispielsweise die Sassi von Matera, der Brunnen San Patrizio von Orvieto, ungewöhnliche Berg- und Felsdörfer wie Pentedattilo, Civita di Bagnoregio und Castelmezzano, abgelegene Einsiedeleien wie Camaldoli oder besondere Naturformationen wie die kleinen Dolomiten in der Basilikata. Einige dieser Ziele sind weniger bekannt als die klassischen Sehenswürdigkeiten und gerade deshalb besonders interessant.

Wie viele Tage braucht man, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Italiens zu sehen?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Italiens gibt es keine realistische Reise von nur wenigen Tagen. Bereits einzelne Städte wie Rom, Florenz oder Venedig können mehrere Tage, wenn nicht gar mehrere Wochen, füllen. Wer verschiedene Regionen kennenlernen möchte, sollte deshalb mehrere Reisen einplanen. Italien lässt sich meines Erachtens am besten Schritt für Schritt entdecken.

Weitere Ziele für Ihre Italienreise

Wenn Sie noch nach Inspiration für Ihre nächste Reise suchen, finden Sie auf italien-sehenswertes weitere Informationen zu Regionen, Städten, Dörfern, Natur und besonderen Sehenswürdigkeiten. Die folgenden Themen bieten einen guten Ausgangspunkt für die weitere Planung:

Italien hat weit mehr zu bieten als seine berühmtesten Sehenswürdigkeiten. Wer sich Zeit nimmt und auch kleinere Orte und weniger bekannte Ziele entdeckt, kann das Land von einer ganz anderen Seite kennenlernen.