Italien ist eines der beliebtesten Urlaubsziele weltweit, denn das Land hat eine fantastische und abwechslungsreiche Natur, großartige Kulturerlebnisse und kulinarische Highlights zu bieten. Ebenso sind die zahlreichen Unterkünfte, die herzlichen Menschen und das mediterrane Klima Argumente, die für einen Italienurlaub sprechen.
Autor: Sandra Seite 4 von 13
Anfang Juli 2023 hat der Automobilhersteller Fiat mit Sitz in Turin den neuen Fiat Topolino mit seiner unverwechselbaren Farbe „verde vita“ vorgestellt. Dieser ist zu 100 Prozent elektrisch, kann mit einer haushaltsüblichen Steckdose in rund vier Stunden aufgeladen werden und hat mindestens soviel Charme wie sein Vorgänger, der Topolino aus dem Jahr 1936. Ich habe mich sogleich in das Auto mit seinem Kofferhalter am Heck verliebt und ihn bei Fiat in Turin vorbestellt. November 2023 wird er ausgeliefert.
Das Grödnertal (Val Gardena), eingebettet in die majestätischen Dolomiten, ist eine wahre Perle Südtirols. Mit seiner unvergleichlichen Schönheit lockt es Jahr für Jahr zahlreiche Naturliebhaber, Wanderer und Skifahrer an. Die Region liegt nur wenige Kilometer nordöstlich von Bozen und bietet eine Vielzahl von Aktivitäten und Erlebnissen, die jeden Besuch unvergesslich machen. Von malerischen Wanderwegen über herausfordernde Skipisten bis hin zu idyllischen Bergseen – das Grödnertal hat für jeden etwas zu bieten.

Unweit des Gardasees liegt die Stadt Rovereto mit ihren rund 40.000 Einwohnern im mittleren Val Lagarina, zwischen den Bergen von Folgaria und dem Gardasee im Trentino in Oberitalien. Rovereto wird vom Leno, einem linken Nebenfluss der Etsch, durchflossen und ist mit einem bequemen Campingplatz ausgestattet, was die Stadt als ideales Wochenendziel am Fuße der Alpen macht. Südlich der Stadt sorgt ein sehenswerter lokaler „Jurassic Park“ mit hunderten von Fußabdrücken verschiedenster Dinosaurier für eine Reise in die Vergangenheit vor zweihundert Millionen Jahren.

Aus den Tälern Albaredo und Gerola, im Herzen der Orobie-Berge (Bergamasker Alpen) im Veltlin in der Lombardei, ist ein schmackhafter Alpkäse beheimatet, der bis zu zehn Jahre reifen kann. Die Rede ist vom Bitto, einem Käse, der nur im Veltin und im Brembo produziert werden darf. Je nach Reifegrad kann der Bitto mild mit einem Hauch Karamell und Nüssen im Geschmack sein, aber auch intensiv würzig, was insbesondere bei langer Reifung der Fall ist.

Eingefercht zwischen einer üppigen Vegetation aus Bäumen, Sträuchern und Büschen liegt der Vagli-See im Serchio-Tal in der Garfagnana in der Toskana. Nach endlosen Kurven auf mal mehr und weniger gepflegten, mal mehr oder weniger mit Büschen, Sträuchern und Kräutern bewuchterten Straßen habe ich den Lago di Vagli (Vagli-See) von Camporgiano, Vitoio und Roggio kommend erreicht. Es ist eine längere Fahrt über mehrere Berge hinweg, die sich lohnt, denn der See ist der größte Stausee der Toskana, der doch durch seine Größe und der hohen Staumauer imponiert.

Silvio Berlusconi wurde am 29. September 1936 in Mailand geboren. Angeblich ist er mit einem Vermögen von 7,8 Milliarden US-Dollar der reichste Italiener.

Wer Gemälde und Fresken der letzten Tausend Jahre bis zur Renaissance von italienischen Künstlern betrachtet, dem fällt auf, dass die Mutter Gottes, Maria, fast immer mit einem blauen Gewand dargestellt wird. Darunter trägt sie oft ein rotes Kleid oder einen roten Stoff, ein Gewand, der ihren Körper geschmeidig einhüllt. Jesus hingegen wird häufig mit einem roten Gewand und einem darunter liegenden blauen Stoff gemalt. Doch warum ist das so? Wie alles in der italienischen Kunst hat auch dies eine tiefergreifendere Erklärung.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Italien immer wieder von Überschwemmungen (alluvioni) und disaströsen Ereignissen heimgesucht, die in Verbindungen mit gravierenden Überflutungen stehen. Nicht immer gab es Todesopfer zu beklagen, wenn beispielsweise der Po über seine Ufer trat. Manchmal richtete er auf Feldern und in den Gehöften Schäden an, die für die dortlebenden Menschen zwar gravierend waren, aber auf der anderen Seite er ein fruchtbares Schwemmland hinterließ, was insbesondere den Reisanbau im Piemont förderte. Auch in anderen Gebieten Italiens kam es zu Überschwemmungen. Insbesondere sei hier der Süden mit Kalabrien, Kampanien und Sizilien genannt, der des Öfteren von Katastrophen heimgesucht wurde. Genua in Ligurien und das Veneto blieben ebenso nicht verschont. Das schlimmste Unglück Italiens dieser Art ereignete sich jedoch 1963, als eine Lawine aus Felsbrocken in den aufgestauten See des Vajont fiel, das Wasser über den Staudamm schwappte und damit in Sekundenschnelle über 2.000 Menschenleben auslöschte.

In Italien stürzen häufig nach heftigen Regenfällen brücken ein, aber auch dann, wenn man eigentlich nicht damit rechnet wie man gut an dem Beispiel der Morandi-Brücke in Genua aus dem Jahr 2028 sehen kann. Zwischen 2018 und 2023 sind etliche weitere Brücken in Italien eingestürzt wie die kürzlich im Mai 2023 Sila-Mare-Brücke in Kalabrien. Tote gab es dieses Mal nicht zu beklagen.