Italien ist in 20 Regionen und zahlreichen Provinzen beziehungsweise vergleichbare Verwaltungseinheiten gegliedert. Die Karte der italienischen Provinzen zeigt diese geografische Einteilung auf einen Blick und erleichtert die Orientierung zwischen Regionen, Provinzen und wichtigen Städten.

Auf dieser Seite können Sie gezielt nach einer Region suchen und anschließend die gewünschte Provinz auswählen. Die einzelnen Provinzkarten zeigen die geografische Lage und geben einen genaueren Überblick über das jeweilige Gebiet.

Italien geografisch entdecken
Von den Alpen bis nach Sizilien: Die Provinzen ermöglichen eine detailliertere Orientierung innerhalb der italienischen Regionen. Über die einzelnen Karten lassen sich Lage, Grenzen und geografische Besonderheiten der jeweiligen Gebiete genauer erkunden.

Italienische Provinzen auf der Karte

Die Übersichtskarte zeigt die geografische Gliederung Italiens. Besonders gut lässt sich erkennen, wie unterschiedlich groß die einzelnen Provinzen sind und wie sie sich über das italienische Festland und die Inseln verteilen.

Karte der italienischen Provinzen und ihrer geografischen Lage.

Hinweis zur Verwaltungsgliederung:
Nicht alle Verwaltungseinheiten auf Provinzebene tragen heute offiziell die Bezeichnung „Provinz“. Neben klassischen Provinzen gibt es unter anderem Metropolitanstädte und autonome Provinzen. Die Kartenübersicht dient deshalb vor allem der geografischen Orientierung.

Karte der italienischen Provinzen mit Sehenswürdigkeiten

Übersichtskarte der italienischen Provinzen mit wichtigen Sehenswürdigkeiten

Karte der italienischen Provinzen mit Lage der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Eine Karte der italienischen Provinzen mit Sehenswürdigkeiten zeigt nicht nur die Verwaltungsgrenzen Italiens, sondern macht gleichzeitig sichtbar, wie unterschiedlich die einzelnen Provinzen landschaftlich, kulturell und historisch geprägt sind. In der Provinz Rom finden Sie beispielsweise neben der Hauptstadt zahlreiche antike Bauwerke und historische Stätten, während die Provinz Florenz mit bedeutenden Renaissance-Bauwerken und Kunstschätzen verbunden ist. Die Provinz Neapel ist durch den Vesuv, die archäologischen Ausgrabungsstätten von Pompeji und Herculaneum sowie die besondere Landschaft am Golf von Neapel geprägt.

Auch kleinere oder weniger bekannte Provinzen bieten zahlreiche interessante Ziele. In der Provinz Chieti in den Abruzzen gehören unter anderem die Abbazia San Giovanni in Venere, die historische Stadt Lanciano und die Naturlandschaften der Majella zu den besonderen Sehenswürdigkeiten. Die Provinz L’Aquila ist durch die Berglandschaften des Gran Sasso und der Abruzzen, mittelalterliche Orte sowie Burgen und Kirchen geprägt. In der Provinz Como stehen der Comer See und seine historischen Orte im Mittelpunkt, während die Provinz Verona mit der Stadt Verona, dem Gardasee und zahlreichen historischen Bauwerken eine Verbindung zwischen Kultur und Landschaft schafft.

Auf der Karte lassen sich außerdem Provinzen mit besonders unterschiedlichen Landschaftsräumen erkennen. Cuneo im Piemont reicht bis in die Westalpen, Foggia umfasst große Teile des Gargano mit seiner Küstenlandschaft und den Tremiti-Inseln, während Sassari im Norden Sardiniens durch lange Küsten, Inseln und mediterrane Landschaften geprägt ist. Auf Sizilien wiederum bieten beispielsweise die Provinz Syrakus mit der historischen Stadt Syrakus und der Nekropole von Pantalica sowie die Provinz Trapani mit den Ägadischen Inseln, den Salinen und mittelalterlichen Orten zahlreiche unterschiedliche Sehenswürdigkeiten.

Die Karte ermöglicht damit einen Überblick darüber, welche Sehenswürdigkeiten zu welcher Provinz gehören. Gerade bei der Reiseplanung ist das hilfreich, denn viele bekannte Ziele werden zwar mit einer Stadt oder einer Region verbunden, liegen geografisch aber in einer bestimmten Provinz. Durch die Verbindung von Provinzgrenzen und Sehenswürdigkeiten können Sie gezielt nach historischen Bauwerken, Naturgebieten, Seen, Bergen, Küstenlandschaften, Inseln oder besonderen Orten suchen und Ihre Reise entsprechend zusammenstellen.

Lagekarte der Seen und Flüsse in den italienischen Provinzen

Lagekarte der Seen und Flüsse in den italienischen Provinzen

Karte der italienischen Provinzen und ihre Seen und Flüsse.

Eine Lagekarte der Seen und Flüsse in den italienischen Provinzen zeigt, wie eng die geografische Struktur Italiens mit seinen Gewässern verbunden ist. Die Flüsse und Seen verteilen sich sehr unterschiedlich über das Land und prägen vielerorts Landschaft, Landwirtschaft, Städte und Verkehrswege. Besonders deutlich wird dies in Norditalien, wo der Po mit seinen zahlreichen Nebenflüssen die weite Poebene durchquert. Entlang seines Einzugsgebiets liegen unter anderem die Provinzen Turin, Alessandria, Piacenza, Cremona, Parma, Reggio Emilia, Ferrara und Rovigo. Weiter nördlich befinden sich bedeutende Voralpenseen wie der Lago Maggiore, der Comer See, der Lago d’Iseo und der Gardasee, die sich auf mehrere Provinzen und teilweise auch mehrere Regionen verteilen.

Auch Mittelitalien besitzt zahlreiche bedeutende Gewässer. Der Arno durchquert unter anderem die Provinzen Arezzo, Florenz, Pisa und Livorno und ist eng mit der Entwicklung bedeutender Städte der Toskana verbunden. Der Tiber entspringt am Monte Fumaiolo in der heutigen Emilia-Romagna, genauer gesagt in der Gemeinde Verghereto, durchquert Umbrien und Latium und erreicht schließlich bei Rom das Tyrrhenische Meer. Zu den bekannten Seen Mittelitaliens gehören der Trasimenische See in Umbrien sowie der Bolsenasee und der Braccianosee in Latium.

In Mittel- und Süditalien verändert sich das Bild. Die Flüsse sind häufig kürzer und weisen aufgrund des gebirgigen Geländes teilweise starke jahreszeitliche Schwankungen auf. In den Abruzzen spielen beispielsweise Aterno-Pescara, Sangro und Tronto eine wichtige Rolle. Der Lago di Campotosto in der Provinz L’Aquila gehört zu den bemerkenswerten Seen der Region und liegt in einer ausgeprägten Gebirgslandschaft. In Kampanien prägen unter anderem die Flüsse Volturno und Sele die Landschaft, während auf Sizilien der Simeto und der Salso zu den bedeutenden Fließgewässern gehören.

Eine solche Karte macht außerdem sichtbar, dass Provinzgrenzen und natürliche Gewässer nicht dasselbe Ordnungssystem bilden. Flüsse können mehrere Provinzen durchqueren und Seen können an Provinz- oder Regionsgrenzen liegen. Der Gardasee ist hierfür ein besonders anschauliches Beispiel: Er erstreckt sich über Gebiete der Provinzen Verona, Brescia und Trient. Eine Lagekarte der Gewässer ermöglicht daher nicht nur die geografische Orientierung, sondern zeigt auch die Verbindung zwischen natürlichen Landschaftsräumen und den politischen Grenzen Italiens. Für die Reiseplanung ist sie interessant, wenn Sie gezielt nach Seen, Flusslandschaften, Wasserfällen, Uferorten oder weiteren Sehenswürdigkeiten am Wasser suchen.

Provinzkarte oder Regionenkarte?

Eine Regionenkarte zeigt die 20 italienischen Regionen auf einer übergeordneten Ebene. Eine Provinzkarte geht dagegen deutlich stärker ins Detail und macht die Grenzen und Lage der einzelnen Verwaltungseinheiten sichtbar.

KarteGeeignet für
ItalienkarteÜberblick über das gesamte Land
RegionenkarteLage und Grenzen der 20 Regionen
ProvinzkarteDetaillierte geografische Orientierung innerhalb einer Region

Weitere Karten aus Italien

Die Provinzkarten ergänzen die weiteren Karten von Italien Sehenswertes. Für eine übergeordnete geografische Orientierung eignet sich besonders die Regionenkarte Italiens.

Karten, Provinzen und die Geschichte der italienischen Kartographie

Wo kann ich eine Karte der Provinzen Italiens finden?

Eine Karte der italienischen Provinzen finden Sie beispielsweise auf dieser Website in der Übersicht der Provinzen Italiens. Eine solche Karte zeigt die territoriale Gliederung des Landes und macht sichtbar, wie die einzelnen Provinzen innerhalb der 20 italienischen Regionen liegen.

Bei der Betrachtung einer Provinzkarte ist allerdings zu berücksichtigen, dass die italienische Verwaltungsstruktur nicht statisch ist. Grenzen, Bezeichnungen und die verwaltungsrechtliche Bedeutung einzelner Provinzen haben sich im Laufe der Geschichte mehrfach verändert. Außerdem existieren neben den klassischen Provinzen weitere Verwaltungseinheiten wie Metropolitanstädte und Sonderformen der Gebietskörperschaften. Deshalb sollte bei einer Karte immer darauf geachtet werden, auf welchen Stand sie sich bezieht.

Eine Provinzkarte ist besonders hilfreich, wenn Sie sich mit einzelnen Orten beschäftigen. Viele italienische Städte und Gemeinden lassen sich dadurch geografisch schneller einordnen. Wer beispielsweise wissen möchte, ob ein Ort zur Provinz Chieti, L’Aquila, Pescara oder Teramo gehört, kann über die Provinzgrenzen die räumliche Lage innerhalb der Region Abruzzen nachvollziehen.

Für die Recherche sind außerdem thematische Karten interessant. Neben einer reinen Verwaltungskarte lassen sich beispielsweise Karten der italienischen Inseln, der Strände, der Regionen oder bestimmter Landschaften miteinander vergleichen. Dadurch entsteht ein genaueres Bild davon, wie die politische und geografische Gliederung Italiens mit Landschaften, Gewässern und Sehenswürdigkeiten zusammenhängt.

Welche italienische Provinz ist flächenmäßig die größte?

Die flächenmäßig größte italienische Provinz ist Sassari auf Sardinien. Die Provinz umfasst eine Fläche von rund 7.700 Quadratkilometern und gehört damit zu den größten Verwaltungseinheiten Italiens. Auch einige andere italienische Provinzen erreichen eine Fläche von mehr als 6.000 Quadratkilometern, darunter Bozen, Foggia und Cuneo.

Die große Fläche der Provinz Sassari hängt eng mit ihrer geografischen Lage im Norden Sardiniens zusammen. Das Gebiet umfasst nicht nur das Umfeld der Stadt Sassari, sondern auch weitläufige ländliche Landschaften, Gebirge, Küstenabschnitte und zahlreiche kleinere Orte. Hinzu kommen Inseln und kleinere Inselgruppen.

Interessant ist der Vergleich mit anderen großen Provinzen. Bozen beziehungsweise Südtirol besitzt ebenfalls eine sehr große Fläche, weist jedoch eine völlig andere Landschaft auf. Während Sassari stark durch mediterrane Küstenlandschaften geprägt ist, dominieren in Südtirol die Alpen. Foggia wiederum umfasst große Teile der apulischen Ebene und des Gargano, während Cuneo im Piemont bis in die Westalpen reicht.

Die Bezeichnung „größte Provinz“ bezieht sich deshalb auf die Fläche. Nach Einwohnerzahl, Anzahl der Gemeinden oder wirtschaftlicher Bedeutung würde sich eine andere Reihenfolge ergeben. Außerdem muss bei historischen Vergleichen berücksichtigt werden, dass sich die Verwaltungsgrenzen Italiens im Laufe der Zeit verändert haben.

Welche italienische Provinz wurde als erste auf einer historischen Karte verzeichnet?

Eine bestimmte heutige italienische Provinz kann nicht eindeutig als „erste Provinz auf einer historischen Karte“ bezeichnet werden. Der wichtigste Grund dafür ist, dass die heutigen italienischen Provinzen wesentlich jünger sind als die ältesten Kartenwerke, auf denen Gebiete der italienischen Halbinsel dargestellt wurden.

Bereits in der Antike wurden große Teile der italienischen Halbinsel geografisch beschrieben und kartographisch erfasst. Ein besonders bekanntes Zeugnis ist die Tabula Peutingeriana. Dabei handelt es sich um eine mittelalterliche Kopie eines wesentlich älteren römischen Kartenwerks. Dargestellt sind unter anderem Straßen, Städte, Flüsse und Entfernungen.

Die Darstellung entspricht allerdings nicht einer modernen Landkarte. Die Karte war vor allem auf die Darstellung von Verkehrswegen und deren Verbindungen ausgerichtet. Moderne Provinzgrenzen lassen sich deshalb nicht einfach auf dieses Kartenwerk übertragen.

Hinzu kommt, dass Italien vor seiner staatlichen Einigung im 19. Jahrhundert aus zahlreichen unterschiedlichen Herrschaftsgebieten bestand. Die heutige Provinzstruktur entstand erst später. Deshalb wäre es historisch falsch, eine antike Region einfach mit einer heutigen italienischen Provinz gleichzusetzen.

Interessanter ist deshalb die Frage, wann einzelne Landschaften, Städte und Regionen Italiens erstmals auf historischen Karten dargestellt wurden. Hier lässt sich die Entwicklung der italienischen Kartographie wesentlich genauer nachvollziehen.

In welcher Provinz wurde von welcher Persönlichkeit die erste Karte Italiens angefertigt?

Die Frage nach der „ersten Karte Italiens“ lässt sich historisch nicht mit einer einzigen Person und einer einzigen Provinz beantworten. Schon in der Antike existierten geografische Darstellungen der italienischen Halbinsel. Diese frühen Karten sind jedoch nicht mit modernen Landkarten vergleichbar und vielfach nicht im Original erhalten.

Eine besonders bedeutende Persönlichkeit der antiken Kartographie war der griechisch-römische Geograph Claudius Ptolemäus, der im 2. Jahrhundert n. Chr. in Alexandria wirkte. Sein Werk Geographia enthielt ein umfangreiches Verzeichnis geografischer Koordinaten und bildete eine wichtige Grundlage für spätere Karten. Auch zahlreiche Orte Italiens wurden darin erfasst.

Ptolemäus fertigte seine geografischen Arbeiten jedoch nicht in einer italienischen Provinz an. Er wirkte in Alexandria, im damaligen Ägypten. Deshalb kann keine heutige italienische Provinz als sein „Arbeitsort“ für die erste Italienkarte bezeichnet werden.

Eine andere wichtige Tradition entwickelte sich im Römischen Reich. Die Römer benötigten genaue Informationen über Straßen, Entfernungen, Städte, Flüsse und Verkehrsverbindungen. Daraus entstanden Karten und Itinerare, die große Teile Italiens und des gesamten Reiches erfassten. Die berühmte Tabula Peutingeriana gehört zu den wichtigsten erhaltenen Zeugnissen dieser Entwicklung.

Für die spätere Geschichte der Kartographie Italiens wurden außerdem italienische Gelehrte und Kartographen des Mittelalters, der Renaissance und der frühen Neuzeit bedeutend. Besonders die italienischen Handels- und Seestädte spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung genauerer Karten des Mittelmeers. Dazu gehörten unter anderem Venedig, Genua und Florenz.

Wenn mit „erste Karte Italiens“ eine möglichst vollständige Darstellung der gesamten italienischen Halbinsel gemeint ist, muss deshalb zwischen antiken geografischen Beschreibungen, römischen Straßenkarten, mittelalterlichen Karten und den wissenschaftlicheren Kartenwerken der Renaissance unterschieden werden. Eine einzelne heutige Provinz lässt sich dabei nicht als eindeutiger Entstehungsort der ersten Italienkarte bestimmen.

Wie kann ich in Italien erkennen, in welcher Provinz ich mich befinde?

Am einfachsten lässt sich die Provinz über eine aktuelle Karte oder einen Navigationsdienst feststellen. Wenn Sie den Namen des Ortes kennen, können Sie ermitteln, zu welcher Provinz beziehungsweise zu welcher Metropolitanstadt die betreffende Gemeinde gehört. Besonders bei größeren Städten ist zusätzlich die Region hilfreich, da der Name einer Stadt und der Name der zugehörigen Provinz nicht immer identisch sind.

Auch Straßenschilder können Hinweise geben. Auf italienischen Straßen begegnen Ihnen teilweise Abkürzungen, die mit den jeweiligen Provinzen verbunden sind. Besonders bekannt sind die Kürzel auf italienischen Kfz-Kennzeichen. Beispiele sind „RM“ für Roma, „MI“ für Milano und „FI“ für Firenze.

Eine weitere Orientierungsmöglichkeit bieten die Ortsschilder. Beim Einfahren in eine italienische Gemeinde steht normalerweise ein weißes Schild mit dem Namen des Ortes. Damit lässt sich zunächst die Gemeinde bestimmen. Die zugehörige Provinz können Sie anschließend anhand einer aktuellen Provinzkarte überprüfen.

Gerade bei Fahrten durch ländliche Gebiete ist es nicht immer möglich, anhand der Landschaft zu erkennen, wo eine Provinzgrenze verläuft. Verwaltungsgrenzen können durch Täler, Wälder, landwirtschaftlich genutzte Gebiete oder dicht bebaute Regionen führen, ohne dass sich die Landschaft sichtbar verändert.

Wenn Sie sich genauer orientieren möchten, ist deshalb die Kombination aus Ortsschild, Straßenkarte und digitaler Navigation am zuverlässigsten. Auf einer Provinzkarte können Sie außerdem schon vor einer Reise nachvollziehen, welche Gemeinden zu einer Provinz gehören und wo die Grenzen zu den Nachbarprovinzen verlaufen.