Kategorie: Flora und Fauna

Hier werden Flora und Fauna Italiens näher betrachtet.

Außergewöhnlich schöne Bäume in Italien

Italien ist, mitunter durch das Mittelmeer-Klima bedingt, reich an botanischer Vielfalt. Vor allem Zypressen, Olivenbäume, Granatapfelbäume, Pinien, Feigenbäume, Orangen- und Zitronenbäume, aber auch Tannen, Kiefern, Kork- und Steineichen, Kastanien, Weiden, Birken sowie Bergamotten, Maulbeerbäume und Eukalyptusbäume dominieren in Italien die Baumwelt. Darunter gibt es einige besonders schöne und außergewöhnliche Exemplare – sei es durch die Wuchsform oder durch die anmutende Wirkung -, die ich festhalten musste und nachfolgend präsentieren möchte.

Der Olivenbaum – Olea europaea

Schon im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde der Olivenbaum, auch Ölbaum genannt, kultiviert. Dieser Baum ist vor allem im Mittelmeerraum, wie Italien, Griechenland oder Spanien verbreitet, aber auch im Nahen Osten und Südafrika.

Gepflegter Olivenhain mit alten Olivenbämen
Olivenhain mit zum Teil sehr alten Olivenbäumen

Weiße Blütenpracht Italiens

Gewöhnliches Leimkraut (Silene vulgaris)

Die Mittelmeerflora ist in Italien durch viele weiße Blüten geprägt. Es finden sich in nahezu jeder Vegetationszone Pflanzen, die weiße Blüten hervorbringen. Beeindruckend sind sie vor allem in Gebieten, die kaum oder noch nicht zu sehr vom Menschen geprägt sind. Hier können dann auch seltene und endemische Arten hervorragend gedeihen. Auf Wiesen gedeihen in Italien häufig Gänseblümchen (Bellis sylvestris), die Hundskamille (Anthemis), der Ästige Affodill (Asphodelus ramosus), der Gemeine Augentrost (Euphrasia rostkoviana) und der Wahre Bärenklau (Acanthus mollis).

Enten in Italien

In Italien gibt es nicht nur Enten (Anatidae) in der Weihnachtszeit als köstlicher Braten, sondern vor allem auch in der freien Natur. Dabei werden 150 verschiedene Arten und 57 Gattungen unterschieden.

Pilze in Italien

In Italien gibt es unzählige Arten von Pilze. Wie auch in Deutschland sind viele Pilzarten ungenießbar bis giftig oder aber auch sehr schmackhaft.

Pilze findet man gewöhnlich überall, in Wäldern, an Wegesrändern, auf Feldern und Wiesen und an Baumstämmen und Mauern. Hier eine kleine Auswahl an Pilzen in Italien.

Italienische Steinkiefer – Pinus Pinea

Pinus pinea am Termini in Rom

Pinus pinea am Termini in Rom, Copyright: italien-sehenswertes.de

Gemütlich im Schatten der Pinus Pinea, der italienischen Steinkiefer, zu sitzen, welche auch allgemein unter dem Namen Pinie bekannt ist, und den Duft der ca. 18 cm langen Nadeln einzuatmen, das ist wohl das Highlight, wo man endgültig weiß, dass man in Italien angekommen ist. Die Pinie, die auch Mittelmeer-Kieferoder Schirm-Kiefer genannt wird, kann ein Alter zwischen 200 und 250 Jahren erreichen. Zuerst wächst sie zielgerichtet nach oben geradewegs zum Licht zu, dann erst ab einem Alter von rund 50 Jahren bildet sie diese wunderbare Schatten spendende Krone aus.

Die italienische Mauereidechse

Mauereidechse in Rassa, Copyright: italien-sehenswertes.de

Die Mauereidechse (Podarcis muralis), zu welcher auch die italienische Mauereidechse gehört, gehört zur Klasse der Kriechtiere (Reptilia), der Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae) und zur Gattung der Mauereidechsen (Podarcis).

Im Jahr 2011 wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Reptil des Jahres ernannt.

Italienischer Springfrosch

Italienischer Springfrosch

Italienischer Springfrosch; Copyright: GNU-Free-Documentation-License

Der italienische Springfrosch (Rana latastei) lebt als zur Gattung der echten Frösche gehörend in einem kleinen Areal in der norditalienischen Po-Ebene. Mit dem Moorfrosch, dem gemeinen Springfrosch und dem auch bei uns bekannten Grasfrosch wird er zusammenfassend als „Braunfrosch“ bezeichnet. Er ist eine der seltensten Amphibienarten in Europa.

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