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Guido Daniele – Italiens Nr. 1 im Handpainting

Guido Daniele

Guido Daniele bei der Arbeit, Copyright: Guido Daniele

Der italienische Künstler Guido Daniele ist wohl eines der bemerkenswertesten Künstler im Bereich des Handpaintings. Seine Motive sind größtenteils aus der Natur entnommen. Aber nicht nur Flora und Fauna werden bei Daniele detailgetreu wiedergeben, sondern auch historische oder zeitgenössische Motive als Werbemotive für bestimmte Kooperationspartner.

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Das Tyrrhenische Meer – Mar Tirreno

Das Tyrrhenische Meer (italienisch: Mar Tirreno) liegt als ein Teil des Mittelmeeres zwischen den italienischen Inseln Sardinien, Korsika und Sizilien. Schon in der Antike war dieser Mittelmeerraum stark besiedelt. Etrusker, Griechen, Römer, Vandalen, Spanier, Franzosen und viele andere Gesellschaften nutzten es vornehmlich als Handelsweg. Von Marseille und Genua aus in Richtung Osten fahrend erreicht man den Suez-Kanal. Auch für Rom war das Tyrrhenische Meer ein wichtiger Faktor im Handel.

Das Tyrrhenische Meer von Sizilien aus, Copyright: italien-sehenswertes.de

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Friaul-Julisch Venetien

Region Frialu-Julisch Venetien, Copyright: TUBS

An der oberen Adria ist die italienische Region Friaul-Julisch Venetien (Regione Autonoma Friuli Venezia Giulia) mit einer Größe von 7.856,48 km² gelegen. Die größte Stadt ist Triest. Die Bevölkerungsanzahl liegt bei 1.217.872 mit Stand zum 31. Dezember 2016.

Vor allem durch die Grenznähe zu Österreich und Slowenien ist die Region multikulturell geprägt. Es finden sich daher auch zahlreiche Sprachen und Dialekte, wie beispielsweise Italienisch, Kroatisch, Istriotisch, Slowenisch, Furlanisch, Venetisch und Istrorumänisch die auch heute noch present sind.

Im Süden grenzt Friaul-Julisch Venetien an den Golf von Triest und an den Kvarnergolf, im Norden an die Julischen Alpen. Zu der Region gehören Isonzo, das Karsthochland, ein winziger Teil von Dalmatien, die Stadt Rijeka sowie die Halbinsel Istrien. Das Wort „Julisch Venetien“ stammt ursprünglich aus dem Jahre 1863,  welches von Graziadio Ascoli, einem Linguisten vorgeschlagen wurde.

Friaul-Julisch Venetien gehörte bis zum Jahre 1918 zum Österreichischen Küstenland. Die Region verteilt sich auf mehrere Staaten, wie Italien, Slowenien und Kroatien.

Provinzen

Provinzen Friaul-Julisch Venetien, Copyright: vonvikken

Friaul-Julisch Venetien besteht derzeit aus 4 Provinzen und 219 Gemeinden.

Diese wären:

  • Görz
  • Pordenone
  • Triest
  • Udine

Am 24. November 2016 wurde die Abschaffung der Provinzen durch den Regionalrat beschlossen. Die Provinzen Görz, Pordenone und Triest sind seitdem in Liquidation gegangen. Sie werden kommissarisch verwaltet. Die Provinz Udine bleibt bis 2018 weiterbestehen, da bis dahin die Amtsperiode der Provinz gilt.

Die italienische Region wurde nun in 18 Bezirke neu gegliedert, die in den Unioni Territoriali Intercomunali (kurz UTI) zusammengefasst werden.

Wirtschaft

In der norditalienischen Region dominiert vor allem der Weinanbau. Es sind vor allem Kleinbauern in der Region aktiv. Die Weine haben weltweit einen excellenten Ruf und werden teilweise teuer gehandelt. In Friaul-Julisch Venetien floriert zudem der Tourismus.

Sehenswürdigkeiten in Friaul-Julisch Venetien

In Friaul-Julisch Venetien gibt es auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu sehen.

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region sind:

  • Isonzo (Fluss geeignet für Rafting)
  • Schloss Miramare (19.Jhrdt.)
  • Schloss Duino
  • Vajont-Staumauer (1956 errichtet)
  • Civico Museo Revoltella – Galleria d’Arte Moderna (Museum in Triest)
  • Monte Zoncolan (Berg 1.750 m)
  • Risiera di San Sabba (Konzentrationslager in Triest)
  • Redipuglia (militärische Gedenkstätte)
  • Piazza dell’Unità d’Italia
  • Kathedrale von Triest
  • Grotta Gigante in Sgonico
  • Tagliamento (Fluss, Wildfluss)
  • Monte Santo di Lussari (Berg)
  • Basilika von Aquileia
  • Rosandratal (Naturpark)
  • Castello di San Giusto (mittelalterliche Burg in Triest)
  • Teatro Romano di Trieste
  • Schloss Udine
  • Grotte verdi di Pradis
  • Regional Nature Reserve Duino Cliffs (Steilklippen)
  • Faro della Vittoria (Leuchtturm Triest)
  • Monte Matajur (1.642 m hoher Berg)
  • Molo Audace (Kai am Hafen von Triest)
  • Montasch (Berg, 2.754 m hoch)
  • Schloss Gorizia
  • Sant’Antonio Taumaturgo (Kirche in Triest)

Geschichte

Zu Österreich-Ungarn gehörte Friaul-Julisch Venetien bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Zum Königreich Italien wurde es 1919 durch den Saint-Germain Vertrag angeschlossen. Das Gebiet wurde in die Verwaltungseinheiten Triest, Görz, Pola und Zara geteilt. Ab 1924 wurde die Provinz Fiume eingespeist. Somit war die italienische Region halb slawisch und halb italienisch besiedelt, wobei der italienische Teil sich eher auf größere Städte und der Küste konzentrierte. Das Karsthinterland gehörte daher den Slowenen und den Kroaten zum Süden hin.

Viele Kroaten und Slowenen wanderten zwischen 1920 und 1930 nach Jugoslawien aus, da das faschistische Mussolini Regime in Italien herrschte. Viele wandten sich zu der Zeit aber auch der TIGR – der Untergrundorganisation – zu.

1947 fand eine Teilung von Julisch Venetien durch den Pariser Friedensvertrag statt und der wesentliche Teil wurde Jugoslawien zugesprochen. Es wurden sehr viele Italiener vertrieben oder wurden Opfer des Foibe Massakers, wobei viele Italiener lebend in Karsthöhlen geworfen wurden.

Den Ansatz zu einem vereinten Friaul-Julisch Venetien brachte das Freie Territorium Triest, welches neben Triest auch den nordwestlichen Teil Istriens beinhaltete. Leider konnte diese Lage nicht lange gehalten werden und es wurde 1954 wieder zwischen Jugoslawien und Italien aufgeteilt. Italien wurde Triest und eine schmale Landzunge zugesprochen, der gesamte Rest dem Staat Jugoslawien. Eine Bilateralisierung geschah 1975 durch den Vertrag von Osimo.

1991 wurden Kroatien und Slowenien unabhängig und wurde auf drei Staaten verteilt. Die kulturellen und wirtschaftlichen Kontakte stellen sich allmählich wieder her und die Minderheiten werden durch den Status der Autonomie der Region Friaul-Julisch-Venetien staatlich unterstützt.

Emilia-Romagna – Haupternährer Italiens

Blick über die Emilia-Romagna, Copyright: italien-sehenswertes.de

Die Region Emilia-Romagna mit 4.448.841 Einwohnern (Stand 31.12.2016) liegt in Norditalien. Sie grenzt zum Norden hin an den Fluss Po, die Lombardei und Venetien und zum Osten hin an das Adriatische Meer. Der Süden wird von dem Gebirgszug Apennin, der Toskana, die Marken und der Provinz San Marino abgegrenzt. Zum Westen hin grenzen die Regionen Ligurien und Piemont an die Emilia-Romagna.

Gliederung

Die Emilia-Romagna kann in zwei geschichtich eigenständige Regionen unterteilt werden. 

  1. Die Emilia, welche die Provinzen  Piacenza, Parma, Reggio Emilia, Modena, Ferrara und den größten Teil von Bologna beherbergt.
  2. Die Romagna, welche die Provinzen Forlì-Cesena, Ravenna, Rimini und die Gemeinden von Bologna unterhält, die östlich des Flusses Sillaro liegen.

Das Romagna-Gebiet (der östliche Teil der heutigen Emilia-Romagna) gehörte über mehrere Jahrhunderte zum Kirchenstaat. Die Bezeichnung „Emilia-Romagna“ entspringt jedoch der langobardischen Zeit. Die Gebiete waren römisch, woher auch der Name „Romania“ entspringt.

Burg Sismondo, Copyright: italien-sehenswertes.de

Aus den Herzogtümern Modena und Parma ist die „Emilia“ entstanden, die ursprünglich von der römisch Via Emilia, eine wichtige Römerstraße im Norden von Italien) abgeleitet wurde und der Region ihren Namen gab. Die größte und wichtigste Stadt der italienischen Region ist Bologna, die auch gleichzeitig die Hauptstadt der Region ist.

Bologna wird in Bezug auf ihre Größe von Modena, Parma, Reggio nell´Emilia, Ravenna, Rimini, Ferrara, Forli, Piacenza und Cesena gefolgt.

Provinzen der Emilia-Romagna

  • Bologna mit 55 Gemeinden, 1.005.831 Einwohnern
  • Provinz Ferrara mit 23 Gemeinden, 351.438 Einwohnern
  • Provinz Forlì-Cesena mit 30 Gemeinden, 394.601 Einwohnern
  • Provinz Modena mit 47 Gemeinden, 701.642 Einwohnern
  • Provinz Parma mit 45 Gemeinden, 447.779 Einwohnern
  • Provinz Piacenza mit 48 Gemeinden, 286.997 Einwohnern
  • Provinz Ravenna mit 18 Gemeinden, 391.525 Einwohnern
  • Provinz Reggio Emilia mit 45 Gemeinden, 532.872 Einwohnern
  • Provinz Rimini mit 26 Gemeinden, 335.436 Einwohnern

Wichtige Städte und Industriestandpunkte

  • Bologna mit 386.663 Einwohnern
  • Modena mit 180.638 Einwohnern
  • Parma mit 177.069 Einwohnern
  • Reggio nell’Emilia mit 167.013 Einwohnern
  • Ravenna mit 149.084 Einwohnern
  • Rimini mit 138.060 Einwohnern
  • Ferrara mit 131.907 Einwohnern
  • Forlì mit 112.477 Einwohnern
  • Piacenza mit 99.340 Einwohnern
  • Cesena mit 93.857 Einwohnern

Sehenswürdigkeiten in der Emilia-Romagna

Außenmauer der Burg von San Leo in Rimini, Copyright: italien-sehenswertes.de

In der Emilia-Romagna sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten und sehenswerte Orte zu finden.

Hier sind nur die wichtigsten nachfolgend kurz aufgeführt, da allenfalls der Rahmen gesprengt wird. Es werden viele Orte in Italien mit ausführlichen Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten in separaten Texten behandelt.

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Bologna

  • Le due torri, Bologna (die 2 Türme)
  • La Basilica di San Petronio, Bologna
  • Fontana del Nettuno, Bologna
  • I dipinti murali di Dozza (bemalte Mauern)
  • Il Lago Scaffaiolo im Parco regionale del Corno alle Scale
  • Il Castello dei Manzoli in San Martino in Soverzano (Minerbio)

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Ferrara

  • Il Castello Estense, Ferrara
  • Palazzo dei Diamanti, Ferrara
  • La Cattedrale di San Giorgio, Ferrara
  • Comacchio

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Forli-Cesena

  • Piazza Aurelio Saffi, Forlì
  • Abbazia di San Mercuriale, Forlì
  • Rocca di Ravaldino, Forlì
  • Rocca Malatestiana, Cesena
  • Biblioteca Malatestiana, Cesena
  • Fontana Masini, Cesena
  • Terra del Sole
  • La diga di Ridracoli (Staudamm)

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Modena

  • Il Duomo di Modena
  • Palazzo Comunale Modena
  • Palazzo Ducale, Modena
  • Il monte Cimone

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Parma

  • Il duomo di Parma (Dom von Parma)
  • Il Battistero di Parma
  • Statue von Giuseppe Verdi, Busseto

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Piacenza

  • Il Palazzo Comunale di Piacenza
  • Il duomo di Piacenza (Dom von Piacenza)
  • Chiesa di San Sisto, Piacenza
  • Basilica di Sant’Antonino, Piacenza
  • Palazzo Farnese, Piacenza

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Ravenna

  • Il mausoleo di Teodorico, Ravenna (Mausoleum)
  • Battistero degli Ariani, Ravenna
  • Mausoleo di Galla Placidia, Ravenna (Mausoleum)
  • Basilica di Sant’Apollinare Nuovo, Ravenna
  • La tomba di Dante (Das Grab von Dante Alighieri)
  • Basilica di Sant’Apollinare in Classe

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Emilia

  • Piazza San Prospero, Reggio Emilia
  • Basilica di San Prospero, Reggio Emilia
  • Chiesa di san Giorgio, Reggio Emilia
  • Teatro municipale, Reggio Emilia
  • Sala del Tricolore, Reggio Emilia

Sehenswürdigkeiten in der Provinz Rimini

  • Il Tempio Malatestiano, Rimini (Tempel)
  • Castel Sismondo, Rimini (Schloss, Burg)
  • Piazza Cavour, Rimini
  • Il ponte di Tiberio a Rimini (Brücke)
  • La fortezza di San Leo (Festung)

Castel Sismondo, Copyright: italien-sehenswertes.de

Brescello

Der Film „Don Camillo und Peppone“ wurden in der Nähe des Po in dem kleinen Örtchen Brescello mit 5.621 Einwohnern (Stand 31.12.2016) gedreht. In Brescello gibt es diesbezüglich ein kleines Museum zu entdecken. Das Kirchenkreuz von Don Camillo und Peppone ist noch in der Kirche platziert.

Comacchio

Comacchio ist eine Gemeinde mit 22.369 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) und liegt an der Adria in der Provinz Ferrara. In Comacchio gibt es zahlreiche Kirchen wie zum Beispiel die Kathedrale San Cassiano, Wallfahrtskirche Santa Maria in Aulia Regia und die Chiesa del Rosario zu bestaunen. Das Stadtbild prägen zudem zahlreiche Brücken, wobei viele aus dem 18. Jahrhundert stammen. Zu den wichtigsten Brücken zählen die Petersbrücke(Ponte San Pietro), die Sisti-Brücke (Ponte dei Sisti), die Häscherbrücke (Ponte degli Sbirri), die Trepponti-Brücke (Ponte Trepponti), die Carmini-Brücke (Ponte del Carmini) und die Pizzetti-Brücke (Ponte Pizzetti).

Mosaiken von Ravenna, Copyright: italien-sehenswertes.de

Imola

Die Stadt Imola mit 69.951 Einwohnern (Stand 31. 12.2016) ist vr allem für ihre berühmte Rennstrecke „Imola“ durch die Formel 1 bekannt. In Imola werden neben der Formel 1 (Formula 1) auch Motorrad Grand Prixs ausgetragen. Generell entstand die Stadt in der Antike, wobei es jedoch bereits vorher in der Gegend Siedlungen gab.

Predappio

Predappio ist eine Stadt in der Emilia-Romagna mit 6.297 Einwohnern (Stand 31.12.2016). Sie ist der Geburtsort von Benito Mussolini (1883–1945).

Cesenatico

Strand in Cesenatico im März mit Blick aus dem Grand Hotel, Copyright: italien-sehenswertes.de

Cesenatico ist ein Urlaubsort mit 25.781 Einwohnern (Stand 31.12.2016), der etwa 20 Kilometer nordwestlich von Rimini liegt. In Cesenatico gibt es zahlreiche Hotels, zum Beispiel das Grand Hotel Cesenatico, die sehr beliebt bei Strandurlaubern sind, da sie direkt am langen Sandstrand liegen. Zudem gibt es in Cesenatico ein Denkmal von Giuseppe Garibaldi sowie von Marco Pantani zu sehen. Cesenatico hat auch einen eigenen Hafen, in dem Museumsschiffe liegen.

Sprachen und Dialekte

Die Amtssprache wie auch die Schriftsprache der Emilia-Romagna ist Italienisch. Zu einem Dialekt zusammengefasst werden oft Romagnol und Emilianisch. Insgesamt werden in der Region 27 Dialekte des Emilianischen und 5 Dialekte des Romagnolischen gesprochen.

Wirtschaft

Die Region Emilia-Romagna ist zu der drittwohlhabendsten Region in Italien aufgestiegen. In dieser Region sind bekannte und berühmte Marken wie Ferrari, Maserati, Pagani und Lamborghini ansässig. Automobilmuseen und auch Motorradmuseen sind hier zahlreich vertreten und versprechen Einblicke in die Edelkarossen. Somit ist es auch verständlich, dass sich selbst die Region „Land der Motoren“ nennt.

Ebenso häufig sind hier sehr berühmte Pumpenhersteller sowie namenhafte Industriesauger und Hochdruckreiniger zu finden. Zudem hat die Fliesenproduktion, die vom Export in die gesamte Welt lebt und mehr als 40 Betriebe unterhält, hier einen wichtigen Wirtschaftsstandpunkt.

Kulinarisches und typische Produkte

In der italienischen Region gibt es einige sehr bekannte Spezialitäten, die weltweit Ansehen erlangt haben.

Zu ihnen gehören unter anderem:

  • Risotto alla parmigiana
  • Strozzapreti
  • Zuppa Imperiale
  • Mortadella di Bologna
  • Cotechino
  • Culatello
  • Zampone
  • Pancetta coppata
  • Prosciutto di Parma
  • Prosciutto crudo di Modena
  • Bracciatello
  • Ciambella
  • Casatella romagnola
  • Coppa
  • Parmigiano-Reggiano
  • Piadina romagnola
  • Aceto Balsamico Tradizionale di Modena
  • Coppia Ferrarese (pane IGP)
  • Anicione (Finale Emilia)
  • Lambrusco Modenese (Santa Croce, Graspa Rossa Castelvetro) IGP und DOC
  • Lambrusco Reggiano IGP und DOC
  • Mela Campanina di Modena

Geschichte

Burg Sismondo, Eingang, Copyright: italien-sehenswertes.de

Die Region Aemilia (heute Emilia) wurde bereits als achte Region Italiens in der Antike zur Herrschaftszeit der Langobarden gegründet. Die Bezeichnung wurde von der antiken Römerstraße Via Aemilia abgeleitet, die die Städte Rimini und Piacenza verband. Etwa im 4. Jahrhundert sind die Provinzen Liguria und Aemilia entstanden. Ravenna gehört nur teilweise dazu und wurde des Öfteren wieder ausgegliedert. Von den Langobarden wurde diese Region Romania genannt, damit eine gewisse Unterscheidung stattfinden konnte. Viele Jahrhunderte fand eine versuchte Unterwerfung der Gebiete von Ravenna, Forlí, Rimini, Faenza und Bologna statt. Letztendlich wurden sie von Pippin der Jüngere (Vater von Karl dem Großen) an das Papsttum übergeben. Dennoch blieb Romagna umstritten, gerade zwischen dem Kaiser und dem Papst. Unabhängig geblieben waren dagegen die restlichen Gebiete wie Ferrara, Modena, Reggio, Parma und Piacenza.

Die Romagna Entwicklung

Nikolaus III. war es gelungen, die Kontrolle über Romagna zu erhalten. Kurz vor einem Zerfall des Gebietes, gelang es dem spanischen Kardinal Albornoz dies zu verhindern. Die päpstliche Herrschaft war in ihrer Macht geschwächt, sodass Cesare Borgia (u.a. italienischer Renaissancefürst) eine Dynastie gründen konnte, indem er die vorherrschenden Fürsten beseitigte. Sein Vater, Alexander VI. (Papst in Rom), hinterließ dieses Werk und die einzelnen Städte gehörten wieder zum Papsttum. Die Verwaltung wurde durch die Legaten betrieben.

Herzogtümer der Emilia

Die Regionen Comacchia und Ferrara wurden von Papst Clemens VIII. 1597 beansprucht, nachdem sie dem Haus Este angehörten. Teile des Herzogtums von Ferrara waren Reggio und Modena und bildeten später ihr eigenes unter Cesare, dem Sohn von Alfonso I. Sehr kleine und eigenständige Fürstentümer waren dagegen Mirandola und Carpi. Letzteres wurde Este zugesprochen, als die Pio-Familie vertrieben wurde. Mirandola wurde von der Familie Pico beherrscht, allerdings nur so lange, bis sich Francesco Maria auf die Seite der Franzosen stellte. Er hat dadurch 1709 das Herzogtum abgenommen bekommen und dieses wurde wieder an Este verkauft. Piacenza und Parma gehörte zu der Herrschaft Farnese. 1731 war die Familie ausgestorben. Zuvor setzte Papst Paul III. seinen Sohn zur Herrschaft ein.

Die Französische Revolution und die Gründung des Königreiches

Die Emilia-Romagna unterstand von 1796 bis 1814 Italien, bis sie dann einer Eingliederung in das napoleonische Königreich Italiens unterlag. Die Romagna wurde erneut ab 1815 der Kirche und damit auch dem Staat und der Regierung in Italien unterstellt. Napoleons Frau, Marie Louise, erhielt das Herzogtum Parma und an die Erben der Este, Erzherzog Franz von Österreich, ging Modena. Parma entwickelte sich besser als die Gebiete der Romagna und Modena. Diese unterlagen einer Willkür, gepaart mit Korruptheit und einer repressiv rückschrittlichen Regierung. So folge die Revolution 1848 bis 1849, welche von den Österreichern niedergeschlagen wurde. Emilie kam erst wieder zum italienischen Königreich, als der 1859 geführte Unabhängigkeitskampf gewonnen wurde.

 

Basilikata – mittelalterliche Region Italiens

Region Basilikata Italien

Region Basilikata Italien, Copyright: TUBS

Die Region Basilikata (Basilicata) ist eine der kleinsten italienischen Regionen. Sie befindet sich im Süden Italiens zwischen Apulien und Kampanien und besteht aus nur zwei Provinzen – Matera und Potenza.

Potenza ist auch die gleichnamige Hauptstadt dieser Region, die eine Fläche von 9.994,61 km² Quadratkilometern aufweist und 570.365 Einwohner mit Stand 31.12.2016 zählt.

Die Provinz Matera hat eine Fläche von rund 3.447 Quadratkilometer 199.685 Einwohnern und erreicht damit eine Dichte von 58 Einwohnern pro km².

Potenza hat eine Fläche von 6.545 Quadratkilometern und 370.680 Einwohner mit einer Dichte von 57 Einwohnern pro km².

Geographie

Region Basilikata mit Provinzen; Copyright: Mortadelo2005

Die italienische Region Basilikata wurde von 1932 bis 1947 offiziell „Lucania“ genannt. Sie verfügt über einen sehr schmalen Küstenstreifen. Lukanien, eine Landschaft antiken Ursprungs, hatte eine wesentlich größere Fläche und reichte bis in das Landesinnere von Kampanien und Salerno. Sie umfasste das gesamte Gebiet der Region Cilento bis zum Fluss Sele. Nördlich gesehen, reichte das lukanische Gebiet bis zum Fluss Bradano. 

Die Bezeichnung Basilicata stammt aus dem 10. Jahrhundert, der byzantinischen Zeit. Eine Verwaltungseinheit (giudizierato) hat nach der normannischen Eroberung diesen Namen getragen und erstreckte sich über die Provinz Potenza und teilweise über Matera.

Tourismus und Urlaubsorte

Der Tourismus kann in der Basilikata in drei Kategorien unterteilt werden:

1. Geschichtlich-kultureller Urlaub: Es werden vor allem die Städte der Magna Grecia wie Metaponto, Policoro und Nova Siri, die aus der römischen Zeit stammenden Städte wie Venosa und Grumentum, die mittelalterlichen Städte Melfi, Miglionico, Tricarico und Valsinni sowie die Sassi di Matera, einer noch teilweise bewohnten prehistorischen Kulturstätte, angeschaut.

2. Urlaub am Meer: Hier werden vor allem die lukanischen Küsten wie die der tyrrhenischen Küste Maratea und die der ionischen Küste mit Metaponto, Pisticci, Scanzano Jonico, Policoro, Rotondella und Nova Siri besucht.

3. Urlaub in den Bergen mit Exkursionen: Urlauber, die eher einen Bergurlaub und Exkursionen anstreben, besuchen in der Basilikata sehr häufig Nationalparks wie den Parco nazionale del Pollino, Parco Nazionale Val d’Agri, die Dolomiti Lucane, i Laghi di Monticchio und die Zone des Apennins.

Sehenswürdigkeiten der Basilikata

Städte der Magna Grecia

Metaponto

Metaponto, im Altgriechischen Μεταπόντιον, ist ein Teil der Komune von Bernalda in der Provinz Matera. Metaponto hat ungefähr 1.000 Einwohner, wobei die Zahl in den Sommermonaten ansteigt. Die Gegend um Metaponto wird Metapontino genannt, welche sich zwischen den Flüssen Bradano und Basento befindet. Die Gegend Metapontino ist eine der wichtigsten Gegenden an der ionischen Küste in der Basilikata. Bis zum Jahr 1930 als Metaponto von Bernalda, bis dato eine sehr kleine Gemeinde, mit in die Komune von Bernalda eingespeist wurde, gehörte sie zur Gemeinde von Pisticci. Deie Bezeichnung Metaponto hat seinen Ursprung vom Griechischen μετα (τον) ποντον (meta (ton) ponton), was soviel wie “zwischen den Flüssen” bedeutet.
In der Nähe von Metaponto befindet sich die archäologische Stätte von Metaponto, in der Überbleibsel aus der griechischen Zeit zu finden sind. Vor allem der Tempelbau Tavole Palatine und das archäologische Nationalmuseum sind bei den Urlaubern sehr beliebt.

Policoro

Policòro, im lokalen Dialekt auch Pulecòre genannt, ist eine italienische Gemeinde mit 17.532 Einwohnern (Stand 31.12.2016) in der Provinz Matera. Die Bezeichnung Policoro entstammt dem Altgriechischen Polychoron, Πολύχωρον. In der Nähe sind einige archäologische Reste der antiken Stadt Eraclea zu finden, welche damals ein wichtiges Zentrum der Magna Grecia darstellte.

Nova Siri

Nova Siri, früher Bollita genannt, ist eine Gemeinde mit 6.780 Einwohnern (Stand 31.12.2016) in der Provinz Matera an der ionischen Küste. Nova Siri kann in den Ort Nova Siri und in den Küstenstreifen Nova Siri Marina unterteilt werden. Die angrenzenden Gemeinden sind Rotondella (7 km), Rocca Imperiale (CS) (11 km), Nocara (CS) und Canna (CS) (13 km) sowie Valsinni (15 km). Etwa 75 km trennen Nova Siri von Matera und 139 km von Potenza, der Hauptstadt von Basilikata.

Städte der Basilikata aus römischer Zeit

Venosa

Venosa, auch Venusia in Latein und Venòse im lukanischen Dialekt genannt, ist eine italienische Gemeinde mit 11.837 Einwohnern (Stand am 31.12.2016) in der Provinz Potenza im Gebiet von Vulture. Venosa ist zugleich Mitglied der Vereinigung „I borghi più belli d’Italia“, in der derzeit 196 Gemeinden gelistet sind.

Venosa hat zahlreiche Kirchen zu bieten. Darunter sind zum Beispiel der Komplex der Santissima Trinità (Complesso della Santissima Trinità), Concattedrale di Sant’Andrea, Chiesa del Purgatorio, Chiesa di Santa Maria della Scala, Chiesa di San Martino, Chiesa di San Domenico, Chiesa di San Rocco, Chiesa di San Biagio, Chiesa di San Giovanni Battista, Chiesa della Madonna delle Grazie und die Chiesa di San Michele Arcangelo.

Zudem sind einigen Palazzi in Venosa sehenswert, wie zum Beispiel der Palazzo Calvini, Cosiddetta Casa di Quinto Orazio Flacco, der Palazzo del Balì, Palazzo De Luca, Palazzo del Capitano, Palazzo Rapolla und der Palazzo D’Ardes.

Insgesamt hat Venosa drei populäre Springbrunnen zu bieten. Diese wären neben weiteren Brunnen die Fontana Angioina, die Fontana di Messer Oto und die Fontana di San Marco. Im Ort gibt es weitere Brunnen, die vor allem in der Zeit Mussolinis errichtet wurden.

In Venosa liegt auch das Schloss Aragonese (Castello Aragonese), welches auf Befehl von Pirro de Balzo im Jahr 1470 errichtet wurde. Im Inneren des Schlosses ist heute die Gemeindebibliothek und das staatliche Archäologische Museum von Venosa zu finden.

Neben einer archäologischen Stätte und einem römischen Amphitheater befinden sich in Venosa auch hebräische Katakomben, die auf dem Hügel der Maddalena liegen.

Venosa ist auch der Anbauort der Reben für den berühmten Rotwein Aglianico del Vulture.

Grumentum

Grumentum war eine antike römische Stadt in Lucania. Derzeit sind noch archäologische Reste der Stadt auf dem Hügel von Grumento Nova (PZ) zu finden. In der Nähe befindet sich auch der Lago di Pietra del Pertusillo im Gebiet „Spineta“. Grumentum an sich ist eine Sehenswürdigkeit in der Basilikata, denn dort befindet sich das antike Theater aus der augustinischen Zeit (teatro di epoca augustea), ein Forum mit Tempelresten, ein Aquädukt, ein Amphitheater und die Necropoli, welche Gräber beherbergen. Zudem ist die Kirche Chiesa di Santa Maria Assunta in Grumentum zu finden.

Mittelalterliche Städte

Melfi

Castello di Melfi, Copyright: Mikils, GNU

Melfi, auch Mélfe im lukanischen Dialekt, ist eine Gemeinde mit 17.822 Einwohnern (Stand: 31.12.2016) in der Provinz Potenza. Die Stadt besitzt bis heute einen mittelalterlichen Stadtkern und ist zu einem wichtigen Industriezentrum geworden. In Melfi selbst gibt es zahlreiche religiöse Gebäude, wie zum Beispiel die Kathedrale Santa Maria Assunta (Cattedrale di Santa Maria Assunta), die Chiesa di Sant’Antonio, Chiesa di Sant’Anna e Santa Maria del Suffragio, die Chiesa della Madonna del Carmelo (Carmine) sowie die Chiesa di San Teodoro und die Chiesa di San Lorenzo. Zudem sind bis heute noch einige Palazzi und Brunnen gut erhalten. Zu den wichtigsten Brunnen gehören die Fontana del Bagno, Fontana del Bagnitello und die Fontana Acqua Santa.

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Basilikata und von Melfi ist das Schloss von Melfi (castello di Melfi). Von den Normannen erbaut ist es heute eines der wichtigsten und nennenswertesten Schlösser aus dem Mittelalter in der Basilikata.

Der historische Kern von Melfi ist zudem von einer vier Kilometer langen Mauermmit sechs Durchgängen umgeben.

Migliónico

Migliónico, im lokalen Dialekt auch Megghiuòneche gesprochen, ist eine Gemeinde mit 2.497 Einwohnern (Stand 31.12.2016) in der Provinz Matera. Migliónico ist hauptsächlich für sein Schloss berühmt, dem Castello del Malconsiglio, welches aus dem 8. bis 9. Jahrhundert stammt. Alessandro di Andria machte beim Bau des Schlosses den Anfang. Im 14. Jahrhundert wurde dem Schloss eine dritte Bauzeit unterzogen. Die Form des Schlosses gleicht einem Parallelogramm mit sieben Türmen (einige quadratisch (dies sind die ältesten), einige rund und 2 Doppeltürme). Der Eingang des Schlosses befindet sich heute an der nordöstlichen Seite, während der Originaleingang südlich lag. Dieser wurde aber durch ein Erdbeben im Jahr 1857 zerstört.

Tricarico

Tricarico oder auch Trecàreche im trikarikesischen Dialekt gesprochen, ist eine Gemeinde mit 5.292 (Stand 31.12.2016) Enwohnern in der Provinz Matera. Tricarico ist auf einer Höhe von 698 m über dem Meeresspiegel gelegen und als eine arabisch-normannisch geprägte Stadt bekannt. Die Stadt hat einen der wichtigsten mittelalterlichen Stadtkerne aufzuweisen, der zudem noch sehr gut erhalten ist.

In Tricarico gibt es zahlreiche Kirchen und religiöse Gebäude, wie zum Beispiel das Santuario della Madonna di Fonti und die Cattedrale di Santa Maria Assunta. Zudem sind ein Turm aus normannischer Zeit und zahlreiche alte Palazzi noch gut erhalten.

Die prehistorische Stätte Matera

Sassi di Matera in Matera

Matera, Copyright: italien-sehenswertes.de

Die Sassi di Matera befinden sich im antiken Zentrum von Matera, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz mit 60.351 Einwohnern (Stand 31.12.2016) und gehören zu den wichtigsten und populärsten Sehenswürdigkeiten der Basilikata. Die Sassi di Matera unterteilen sich in Sasso „Caveoso“ und in Sasso „Barisano“, welche beide die „Civita“ formen, den komplexen Stadtkern von Matera. Matera hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Diesbezüglich wurde sie auch zur europäischen Kulturstadt 2019 (Capitale Europea della Cultura 2019) ernannt. Der Slogan für Matera für 2019 lautet: „Open Future“.

Nationalparks der Basilikata

In der Basilikata gibt es 11 geschützte Nationalparks und Naturreservate. Diese wären:

  • Parco nazionale del Pollino
  • Parco nazionale dell’Appennino Lucano-Val d’Agri-Lagonegrese

Regionale geschützte Naturparks

  • Parco di Gallipoli Cognato e Piccole Dolomiti Lucane
  • Parco della Murgia Materana

Regionale geschützte Naturreservate

  • Riserva Regionale Lago Piccolo di Monticchio
  • Riserva Regionale Abetina di Laurenzana
  • Riserva Regionale San Giuliano

Andere Naturparks

  • Riserva naturale orientata Bosco Pantano di Policoro
  • Riserva naturale speciale dei Calanchi di Montalbano Jonico
  • Riserva regionale Lago Laudemio (Remmo)
  • Riserva regionale Lago Pantano di Pignola

Staatliche Naturreservate

  • Riserva naturale Agromonte Spacciaboschi
  • Riserva naturale Coste Castello
  • Riserva naturale Grotticelle
  • Riserva naturale I Pisconi
  • Riserva naturale Marinella Stornara
  • Riserva naturale Metaponto
  • Riserva naturale Monte Croccia
  • Riserva naturale Rubbio

Geschichte der Basilikata

Die Region Basilikata war seit der Römischen Reich-Eingliederung unselbstständig. Die Geschichte an sich hat es sich mit seinen Nachbargebieten Richtung Norden geteilt. Zu dieser Zeit war Italien zersplittert und die Territorien waren nicht eindeutig auszumachen, gerade in der Zeit der normannischen und langobardischen Eroberung. Nach dieser Zeit gehörte Basilikata erst einmal zu Neapel und seit 1861 zu Italien. So wurde die Basilikata in der Zeit von 1932 bis 1947 offiziell Lucania genannt.

Apulien – Region der Trulli

Lage von Apulien Copyright: TUBS

Lage von Apulien in Italien, Copyright: TUBS

Die Region Apulien (Puglia) besteht aus insgesamt fünf Provinzen, wobei die Hauptstadt Bari bildet.

Apulien nimmt eine Gesamtfläche von 19.365,8 Quadratkilometer ein und hat derzeit mit Stand 31. Dezember 2016 4.063.888 Einwohner zu verzeichnen. Damit kommen auf einen Quadratkilometer etwa 210 Einwohner.

Am Adriatischen und Ionischen Meer gelegen, erreicht die Küste in der Gegend Otranto den östlich gelegensten Punkt Italiens. Dieser ist gerade mal 80 Kilometer von der albanischen Küste entfernt.

Geographie und Geologie Apuliens

Etwa 45 Prozent Apuliens sind als Hügellandschaft vorhanden und etwa 53 Prozent als Ebenen. Als Gebirgslandschaft können etwa 2 Prozent gezählt werden.

Landschaftsaufteilung Apulien, Copyright: Luigi Chiesa

Für Italien ist diese Region eine der flachsten. Von Norden nach Süden teilen sich die einzelnen Landschaften auf. Dazu zählen die Halbinsel Gargano als bergige Gegend mit seinen Tremiti-Inseln, die vorgelagert sind und die Ebenen Tavoliere delle Puglie, Terra di Bari, die Kalkhocheben Murge sowie die Küstenebene Tarent.

Als südlichste Region Apuliens wird Valle d´Itria gesehen, die mit der Halbinsel Salento abgeschlossen wird.

Die Grenze zu Kampanien bildet das Gebirge Monti della Daunia, welches eine Höhe zusammen mit dem Monte Cornacchia von 1.152 Meter erreicht.

Das Klima ist relativ ausgewogenen mit milden Wintern und heißen Sommern.

Gebiete Apulien, Copyright: Zappuddu

Insgesamt gesehen, besteht die Region Apulien aus vielen verschiedenen Provinzen. Die Provinz Barletta-Andria-Trani kam erst im Jahre 2009 als geschäftsfähige Provinz hinzu. Als zweitgrößte Stadt von Süditalien wird die Hauptstadt Bari mit knapp 600.000 Einwohnern gezählt. Sie liegt damit knapp hinter Neapel.

Die Provinzen in Apulien wären:

  • Foggia
  • Barletta-Andria-Trani
  • Bari
  • Taranto
  • Brindisi
  • Lecce

Provinzen Apuliens, Copyright: Vonvikken

Baukunst

Für Apulien geradezu typisch sind Trulli, kleine runde Häuser,deren Dächer zumeist ebenso rund aus Stein gefertigt sind. Das Dach verjüngt sich nach oben hin mittels eines Kraggewölbes, welches als Abschluss eine kleine Kugel oder ein Symbol trägt. Trulli sind in ganz Apulien anzutreffen, jedoch kann als Kerngebiet die Stadt Alberobello angesehen werden.

Sehenswürdigkeiten in Apulien

In Apulien gibt es wie überall in Italien auch viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, die hier nur zumTeil aufgelistet werden. Diese werden mit den einzelnen Provinzen zusammen separat betrachtet, da hier sonst der Rahmen gesprengt wird.

Die wichtigste und berühmteste Sehenswürdigkeit sind vor allem die Trullis. Diese sind insbesondere in Alberobello zu finden. Wer ein Trullifeeling im Urlaub erleben möchte, kann sich auch einen Trulli mieten. Es gibt mittlerweile zahlreiche Trullibesitzer, die ihren Trulli an Urlauber vermieten.

Trulli in Alberobello, Copyright: Stillkost, Fotolia

Landwirtschaft Apuliens

In den fruchtbaren Küstenebenen werden Mandeln, Tomaten, Getreide und Oliven angebaut und produziert. Zudem ist Apulien ein sehr wichtiges Anbaugebiet für Rotwein, welcher bekanntermaßen einen sehr vollen Gehalt besitzt. Die bedeutendsten Rebsorten Apuliens sind Sangiovese, Negroamaro und Primitivo. Mehr als 7,5 Millionen Hektoliter werden auf über 100.000 Hektar produziert. Die bekanntesten Regionen für den Weinanbau sind Foggia, Locorotondo, Castel del Monte und Canosa di Puglia.

Flughäfen

Der Flughafen von Apulien ist als Drehkreuz für Flüge in den Orient bekannt. Durch den günstigen Standort sind dadurch reichlich Militärflugplätze und Zivilflughäfen angesiedelt.
Die Hauptgesellschaft “Aeroporti di Puglia” versorgt auch die Flughäfen Bari, Brindisi-Casale, Foggia sowie Taranto. Am wichtigsten werden die Flughäfen von Bari und Brindisi-Casale angesehen, wobei die anderen eher eine regionale Bedeutung haben.

Die italienische Mauereidechse

Mauereidechse in Rassa, Copyright: italien-sehenswertes.de

Die Mauereidechse (Podarcis muralis), zu welcher auch die italienische Mauereidechse gehört, gehört zur Klasse der Kriechtiere (Reptilia), der Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae) und zur Gattung der Mauereidechsen (Podarcis).

Im Jahr 2011 wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde zum Reptil des Jahres ernannt.

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Langosco – zwischen Reis und Geschichte

Langosco in der Lombardei, Copyright: italien-sehenswertes.de

Langosco ist eine kleine Gemeinde mit 366 Einwohnern in der Provinz Pavia in der Lombardei in Italien. Im lomellinischen Dialekt wird Langosco auch Langusc genannt. Langosco befindet sich zur Grenze zum Piemont auf der linken Seite des Sesia. Zur Gemeinde gehört auch die Enklave Motta de´Conti, di sich auf der rechten Seite des Sesia befindet.

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Das Piemont – Reisanbau und Weingebiet

Piemont

Im Roero-Gebiet Coypright: italien-sehenswertes.de

Piemont ist die zweitgrößte Region Italiens. Übersetzt bedeutet der Name „AM FUSS DER BERGE“ und sie ist damit landschaftlich wunderschön gelegen. Auf einer Gesamtfläche von 25.399 Quadratkilometer haben sich mehr als 4,4 Millionen Einwohner eine Heimat geschaffen. Als eigene Verwaltungseinheit wird das Aostatal gesehen, was aber historisch wie auch geografisch zur Region Piemont gezählt werden kann.

Am Lago Maggiore Copyright italien-sehenswertes.de

Der Norden grenzt an die Schweiz und der Westen an Frankreich. Im Süden ist dann Ligurien gelegen und im Südosten die Emilia-Romagna. Der Norden und der Nordwesten werden von der Lombardei und dem Aostatal abgegrenzt.

Lago Maggiore Copyright italien-sehenswertes.de

Die gesamte Region ist in drei naturgeografische Abschnitte geteilt. Die okzitanischen Täler, das Valle di Susa und der Lago Maggiore.

Mit 4.618 Metern wird der Monte Rosa als der höchste Berg der Region bezeichnet. Die meisten Menschen leben in den größten Städten von Piemont.

Monte Rosa Copyright italien-sehenswertes.de

Provinzen

Das Piemont ist in 8 Provinzen unterteilt, die nachfolgend aufgeführt sind. Jede der Provinz wird mit Informationen und Sehenswürdigkeiten nochma separat behandelt, da sonst hier der Rahmen gesprengt werden würde.

♦ Provinz Alessandria
♦ Provinz Asti
♦ Provinz Biella
♦ Provinz Cuneo
♦ Provinz Novara
♦ Provinz Turin
♦ Provinz Verbano-Cusio-Ossola
♦ Provinz Vercelli

 

Sprache

Walserdeutsch, Copyright italien-sehenswertes.de

Die Verwaltungssprache ist, wie in vielen anderen Regionen auch, Italienisch. Doch einige Gegenden beherrschen noch das Piemtontesisch und das Okzitan sowie Franko-Provenzalisch. Teilweise wird hier auch Französisch gesprochen und gilt dann dort auch als die Amtssprache.

Geschichte

Weinanbau im Piemont

Weinanbau im Piemont, Copyright italien-sehenswertes.de

Die Geschichte von Piemont hat ihren Ursprung durch den römischen Rückzug. Da hier besonders fruchtbarer Boden vorlag, siedelten sich die ersten Völker an. 1792 fand der erste Koalitionskrieg mit Frankreich statt. Durch Napoléon musste der damalige König abtreten. Piemont musste vorerst aufgegeben werden. 1800 wurde Italien wieder zurück erobert und der sardinische König wurde erneut niedergeschlagen.

Haus in San Gottardo, Copyright italien-sehenswertes.de

1815 wurde durch den Wiener Kongress die Ordnung des Landes wieder hergestellt. Die Österreicher wurden durch Aufstände zurückgedrängt und 1861 wurde Piemont als Verwaltungseinheit vernichtet.

Murmeltier im Valle Maira

Murmeltier im Valle Maira, Copyright italien-sehenswertes.de

Wirtschaftliche Probleme machten sich bemerkbar und 1946 wurde eine Dezentralisierung umgesetzt.

Erst Mitte der 70er Jahre wurde Piemont wieder als Region erwähnt und es herrschten immer wieder Spannungen im sozialen und politischen Wesen.

Versteckte Kirche im höhergelegenden Waldgebiet, Copyright italien-sehenswertes.de

Wirtschaft und Tourismus

Reisanbau im Piemont

Reisanbau Nahe Granozzo con Monticello, Copyright italien-sehenswertes.de

Piemont ist mittlerweile eines der reichsten italienischen Gegenden. Die Kaufkraft liegt bei über 110 Prozent. Mit einer sehr niedrigen Arbeitslosenzahl haben sich besonders die Unternehmen in dieser Region niedergelassen. Automobilhersteller wie Lancia oder FIAT aber auch FERRERO und OLIVETTI sind bedeutende Produzenten. Die Landwirtschaft ist die treibende Kraft und es werden Reis, Obst und Gemüse angebaut.

Gran Paradiso, Copyright italien-sehenswertes.de

Die Trüffelernte im Oktober oder sehr ausgedehnte Wanderwege locken immer mehr Besucher in diese Region ebenso wie die Wintersportbegeisterten.

Kulturell hingegen hat Piemont eine Menge zu bieten.

Brücke in Piedicavallo, Copyright italien-sehenswertes.de

Brücke in Piedicavallo, Copyright italien-sehenswertes.de

Berühmte barocke Bauten und heilige Berge sowie Burgen können bestaunt werden, und dies sogar in den kleinsten Gemeinden, wie beispielsweise in Granozzo con Monticello. Hinter jeder Ecke kann sich ein kleiner kultureler Schatz verbergen, den man nicht erwartet hat.

Sehenswürdigkeiten

Turin

  • Ägyptisches Museum
  • Palazzo Madama (Stadtpalast)
  • Mole Antonelliana (Wahrzeichen der Stadt)
  • Königlicher Palast
  • Palazzo Carignano
  • Turiner Dom
  • Galleria Sabauda (Gemäldegalerie)
  • Porta Palatina (Stadttor)
  • San Lorenzo (Kirche)
  • Borgo Medievale Torino
  • Castello del Valentino (Schloss)

    Sacro Monte di Graglia (Biella), Copyright: italien-sehenswertes.de

Ortasee und Lago Maggiore

  • Sacro Monte d’Orta (Ortasee)
  • Isola Bella (eine der 5 Borrmäische Inseln im Lago Maggiore)
  • Isola Madre (eine der 5 Borrmäische Inseln im Lago Maggiore)
  • Isola San Giulio (Insel im Ortasee)
  • Isola dei Pescatori (eine der 5 Borrmäische Inseln im Lago Maggiore)

    Santuario di Oropa, Copyright: italien-sehenswertes.de

Sonstige

  • Palast von Venaria Reale
  • Superga (Basilica della Natività di Maria Vergine)
  • Schloss Stupinigi in Nichelino
  • Sacra di San Michele (Susatal)
  • Santa Caterina del Sasso in Leggiuno
  • Castello di Rivoli in Rivoli (Schloss)

    Schwarze Madonna von Oropa, Copyright: italien-sehenswertes.de

  • Castello di Racconigi in Racconigi (Schloss)
  • Sacro Monte di Oropa (Wallfahrtsstätte)
  • Sacro Monte di Varallo (Wallfahrtskirche)
  • Safaripark Pombia in Pombia

Berge und Landschaften

  • Colle di Tenda (Alpenmassiv)
  • Monte Rosa (Alpenmassiv)
  • Cascata del Toce in Formazza (einer der höchsten Wasserfälle des Piemont)
  • Nationalpark Gran Paradiso
  • Nationalpark Val Grande
  • La Mandria Regional Park
  • Monte Viso

Flüsse in Italien

Adda

4. längster Fluß in Italien mit etwa 313 km Länge. Die Adda entspringt dem Valle Alpisella bei Livigno in 2.225 m Höhe und fließt durch den Comersee (Lago di Como) bis in den Po, wo sie dort mündet.

Adige

Der Adige in Trento, Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Adige (deutsch: die Etsch) ist mit 410 km der zweitlängste Fluss in Italien. Der Fluss entspringt beim Lago di Resia im passo Resia (Reschenpass) im Alta Val Venosta (Obervinschgau) in Alto Adige (Südtirol) und durchquert auf seiner Reise die Gemeinden Chioggia und Rosolina bevor er in die Adria südlich der Laguna Veneta mündet. Der Adige ist der zweitlängste Fluss nach dem Po in Italien, der drittgrößte Fluss bezüglich des Flussbeckens nach demm Po und dem Tiber (Tevere) und der viertgrößte Fluss gemessen am Wasservolumen nach dem Po, Ticino und Tiber mit 235 m³/s . Der Adige oder die Etsch durchquert die Städte Trento, Verona, Legnago, Cavarzere, Merano, Bolzano, Rovereto und Rovigo in den Regionen Trentino-Alto Adige und Venetien (Veneto).

Aniene

Linker Nebenfluß des Tiber (Tevere) in Latium (Lazio) mit einer Länge von etwa 99 km. Der Aniene wird auch Teverone genannt und entspringt in den Simbruiner Bergen (Simbruini). Er fließt durch die Campagna Romana bis nach Tivoli, wo er die Wasserfälle der Villa Gregoriana bildet, danach mündet er im Stadtteil Parioli in Rom.

Arno

Mündung eines Arno Ausläufer Nahe Marina di Pisa Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Arno wurde in der Antike auch Arnus genannt und fließt mit 241 km Länge durch die nördliche Toskana, wo er auch der größte Fluss darstellt. Er ist der achtlängste Fluß in Italien und durchquert die bedeutenden Metropolen Florenz und Pisa. Seinen Ursprung nimmt der Arno am Monte Falterona in den Apenninen im Gebiet des Casentino, nimmt auf seiner Reise etliche Nebenflüsse auf bis er Florenz und Pisa durchquerend in das Ligurische Meer an der Marina di Pisa mündet.

Bisenzio

Der Bisenzio mit etwa 47 km Länge entspringt südlich der Gemeinde Cantagallo in der Provinz Prato in der Toskana, durchquert Florenz von Norden nach Süden und mündet bei Signa in den Arno.

Boite

Der Boite ist ein 45 km langer rechter Nebenfluss des Piave in der Provinz Belluno, in den Dolomiten (Venetien). Der Boite ist der zweitlängste Nebenfluß des Piave und hat seinen Ursprung oberhalb der Alm Malga Ra Stua in 1.800 m Höhe, wo er in dem Gebiet Cortina d’Ampezzo, in località Cianpo de Crosc seine Quelle hat. Durch die Vereinigung mit mehreren Bächen wird der Boite zu Sturzbach, der durch die Gemeinden Cortina d’Ampezzo, San Vito di Cadore, Borca di Cadore, Vodo di Cadore und Valle di Cadore fließt, ehe er in den Piave bei Perarolo di Cadore mündet.

Brembo

Der Brembo ist in der Provinz Bergamo in der Lombardei (Lombardia) zu Hause und hat eine Länge von 74 km. Er entspringt vier Quellen, wobei die größte Quelle der Brembo Corona auf dem Pizzo del Diavolo di Tenda, in den Prealpi Bergamaschi ist. Die weiteren Quellen sind der bacino del Pizzo Rotondo (Confluente di Cambrembo), il Brembo di Foppolo e il Brembo di Orientale. Diese vier Quellen fließen nach und nach zusammen und bilden den Brembo. Der Confluente di Cambrembo und der Brembo di Foppolo vereinigen sich in Valleve zum Brembo di Valleve. Der Brembo di Valleve vereinigt sich mit dem Brembo di Carona zum Brembo Orientale oder Brembo di Branzi in Branzi. Der Brembo di Branzi wiederum, der nun drei Quellen bereits speist, erhält nun vom Nebenfluß Valsecca weitere Wassermassen. In Lenna vereinigt sich der Brembo di Branzi zum Brembo Occidentale oder Brembo di Olmo, der dann in die Adda mündet. Somit kann man sagen, dass der „wahre“ Brembo erst in Lenna entspringt. Der Brembo verursachte in den Jahren 1230, 1493, 1523, 1646, 1793, 1830, 1882 und 1987 schwere Überschwemmungen.

Brenta

Die Brenta ist 174 km lang und entspringt bei Levico Terme aus den Abflüssen der Seen Caldonazzo und Levico in Trentino-Alto Adige. Die Benta durchquert Bassano del Grappa und Venedig bis sie schließlich südlich von Chioggia in die Adria mündet.

Cervo

Cervo in Sagliano Micca Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Cervo, in Piemontesisch Saarv genannt, ist etwa 65 km lang und fließt im Piemont in der Provinz Biella. Seinen Ursprung hat der Cervo im Lago della Vecchia, einem See in den Biellesischen Alpen (Alpi biellesi), von wo aus er sich mit eingigen weiteren Flüssen, wie zum Beispiel die Oropa, vereinigt und dann in der Provinz Vercelli in der Gemeinde Caresanablot in den Sesia mündet.

Cesano

Der Cesano hat eine Länge von 62 km und entspringt in der Gemeinde Cagli auf dem Berg Catria. Auf seiner Reise durch de Marken (Marche) bis zu seiner Mündung in die Adria bei Cesano di Senigallia verläuft er durch die Provinzen Pesaro und Urbino sowie Ancona, wobei er zugleich als Grenze zwischen den Gemeinden betrachtet wird.

Chienti

Der Chienti ist 91 km lang und ist einer der größten Flüsse in den Marken (Marche). Seinen Ursprung hat er vorrangig im Appennino Umbro-Marchigiano im Serravalle di Chienti zwischen den Bergen „Macchie“ und „Civitella“ auf 860 m. Auf seinem Weg durch die Marken und zum Teil auch durch Umbria durchquert er einige Seen und mündet er zwischen Civitanova Marche und Porto Sant’Elpidio, die zugleich die Provinzgrenzen zwischen Macerata und Fermo markieren, in die Adria.

Chiusella

Chiusella in Fondo, Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Chiusella ist ein 41,2 km lager Fluss in Italien, der im Valchiusella entspringt. Daher auch die Namensgebung. Der Chiusella entspringt genau am Monte Marzo und durchfließt auf seiner Reise Fondo, der letzte Ort im Tal Chiusella in der Provinz Ivrea sowie durch die Gemeinden Traversella, Vico Canavese, Meugliano und Alice Superiore. Er mündet schließlich in die Dora Baltea in der Gemeinde Strambino.

Dora Baltea

Dora Baltea

Die Dora Baltea ist 138 km lang und entspringt im Aostatal (Valle d´Aosta) aus einem Zusammenfluß der beiden Schmelzwasserbäche Doire de Ferret (entspringt dem Glacier de Pré de Bar) und Doire de Vény (entspringt dem Sumpfgebiet von Combal) bei dem Ortsteil Entrèves oberhalb von Courmayeur. Beide Schmelzwasserbäche entstammen aus dem Gletscher auf der italienischen Südostseite des Mont Blanc-Massivs. Die Dora Baltea fließt durch das gesamte Aostatal bis in den Piemont hinein. Nach Saint-Vincent macht sie einen Bogen nach links nach Südosten, bis sie Ivrea im Piemont erreicht. Auf ihrem Weg bis in den Po, wo sie schließlich bei Crescentino mündet, durchquert sie die Region Canavese.

Eisack

Der Eisack oder auch im Italienischen Isarco genannt, ist der zweitgrößte Fluss mit 95 km nach dem Adige und entspringt auf einer Höhe von 1.990 m am Brenner im Alta Vall’Isarco in Alto Adige. Der Eisack (l´Isarco) durchquert die Ortschaft Vipiteno, bevor er in das Eisacktal (la val d’Isarco) einkehrt und er südlich von Bozen (Bolzano) in die Adige mündet. Auf seinem Weg durchquert er unter anderem die Städte Vipiteno (Sterzing), Bressanone (Brixen), Chiusa (Klausen) und Bolzano (Bozen).

Elvo

Der Elvo hat seine Quelle auf etwa 2.300 m Höhe über dem Meeresspiegel am Südhang des Monte Mars (2.600 m), welcher gleichzeitig der höchste Berg der Biellesischen Alpen (Alpi Biellesi) darstellt. Auf seiner Reise durch das gleichnamige Tal (Valle Elvo) teilt der Fluss die Ortschaften in Ortschaften auf der linken Seite wie Sordevolo, Occhieppo Superiore und Occhieppo Inferiore und Örtlichkeiten auf der rechten Seite des Flusses wie Graglia, Muzzano und Camburzano. Der Elvo mündet schließlich in den Cervo zwischen Collobiano und Quinto Vercellese.

Enza

Die Enza hat ihre Quelle auf dem Monte Palerà, in den Appenninen (sull´Appennino tosco-emiliano) an der Grenze zwischen der Toskana und der Emilia-Romagna. In 1.157 m Höhe formt die Enza den künstlichen See Lagastrello oder Paduli genannt und fließt anschließend auf ihrer Reise 93 km bis in den Po, wo sie mündet. Sie bildet gleichzeitig die Grenze zwischen den Provinzen Parma und Reggio Emilia.

Esino

Esino Nahe der Grotte Frasassi Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Esino hat seinen Ursprung am 1.116 m hohen Monte Cafaggio in den Marken (Marche). Er ist 85 km lang und durchfließt auf seiner Reise bis zur Mündung bei Falconara Marittima in die Adria die Provinzen Ancona und Macerata. Zudem durchquert er das Gebiet des Gola di Frasassi, in dem sich die berühmte Grotte di Frasassi befindet, die für den Tourismus zugänglich ist.

Etsch

Siehe Adige

Foglia

Der Foglia ist ein Fluß mit einer Länge von 90 km in den Marken. Er entspringt in der Provinz Arezzo, genauer in der Gemeinde Badia Tedalda in der Toskana auf dem Monte Sovara in etwa 1.003 m über dem Meeresspiegel (Alpe della Luna). Nach etwa 9 km erreicht er die Marken. Insgesamt durchquert der Foglia die Gemeinden Sestino (AR), Belforte all´Isauro (PU), Piandimeleto (PU), Lunano (PU), Sassocorvaro (PU), Auditore (PU), Montecalvo in Foglia (PU) und Pesaro (PU). In Pesaro mündet der Foglia in die Adria.

Grand Eyvia

Grand Eyvia bei Pondel, Copyright: italien-sehenswertes.de

Die Grand Eyvia ist ein 32 km langer Fluss im Aostatal, die am Gletscher Ghiacciaio di Peradzà im Vallone del Urtier entspringt und auf ihren Weg die bekannten Wasserfälle von Lillaz formt. Sie fließt auf ihre Reise durch die Gemeinden Cogne und Aymavilles. Die Grand Eyvia entsteht nach dem Zusammentreffen der Flüsse Urtier und Valnontey bei Crétaz in Cogne. 

Die Grand Eyvia ist durch die 66,4 m lange römische Aquäduktbrücke Pont d’Aël (ca. Jahr 3 v. Chr.) in dem Gebiet von Pondel, nahe Aymavilles, überbaut.

Nach ihrer Reise durch den bis zu 150 m tiefen Canyon mündet der Fluss schließlich bei Aymavilles in die Dora Baltea.

Gronda und Sorba

Der Grondo in Rassa, Copyright: italien-sehenswertes.de

Gronda und Sorba sind zwei Flüsse, die nur 8 bis 12 km lang sind und im Alta Valsesia durch Rassa und Piode fließen, um dann in den Sesia zu münden. Die Flüsse entspringen dem Colle del Loo, wobei der Grondo anschließend in südöstlicher Richtung abfließt und der Sorba in nordöstlicher Richtung. Nahe Rassa vereinigen sich beide Flüsse und fließen zusammen in den Sesia.

Ippari

Der Ippari ist 28 km lang und hat seine Quelle auf etwa 800 m über dem Meeresspiegel auf dem Berg Serra di Burgio auf Sizilien. Auf seiner Reise fließt der Ippari unterhalb der Gemeinde Chiaramonte Gulfi, die sich auf 668 m befindet, vorbei, durchquert die Gemeinden Comiso und Vittoria und kennzeichnet auf dem letzten Teil seiner Reise die Grenze zwischen den Kommunen Vittoria und Ragusa. Zwischen Scoglitti und Punta Braccetto mündet der Ippari in das Mittelmeer (Mare Mediterraneo). Die Bezeichnung Ippari scheint griechischen Urspungs zu sein und könnte aus der griechischen Legende des Schäfers Ippari stammen, der sich in die Nymphe Camarina verliebte.

Irminio

Der Fluß Irminio mit seiner Länge von 55 km hat seinen Ursprung auf dem Monte Lauro auf Sizilien, der ein Teil des Monte Iblei (986 m Höhe) darstellt. Er durchfließt die Provinz Ragusa und mündet zwischen Marina di Ragusa und Donnalucata (località Torre Giardinelli) in das Mittelmeer.

Isonzo

Der Isonzo (slowenisch Soča) ist 136 km lang und hat seine Quelle in 1.100 m westlich des Monte Tricorno (slowenisch Triglav) im Val Trenta in den Julischen Alpen (Alpi Giulie). Der Isonzo mündet südlich von Staranzano (Monfalcone) in den Golf von Triest.

Lambro

Der Lambro ist 130 km lang und hat seine Quelle „Menaresta“ am Monte San Primo (1.685 m), der zum Gebirge des Triangolo Lariano, gehört. Der Monte San Primo teilt zudem den Comer See in zwei Teile. Der Lambro, oder auch Lamber und Lambar im Lombardischen genannt, fließt durch Monza und Milano (Mailand) und mündet schließlich bei Orio Litta in den Po. In Mailand fließt der Lambro durch die Stadtteile Brugherio, Sesto San Giovanni und Cologno Monzese.

Livenza

Die Livenza ist 112 km lang und ist ein Fluss in Norditalien, der in Friuli-Venezia Giulia und im Veneto (Venetien) zu Hause ist. Die Livenza entspringt am Monte Cavallo bei Polcenigo und durchquert auf ihrer Reise Friaul-Julisch Venetien (Friuli-Venezia Giulia) bis sie anschließend be Caorle in die Adria mündet. Die Livenza bildet, wenn auch nur kurz, auf ihrem Weg zur Adria die Grenze zwischen den beiden italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien und Venetien. Sie durchquert dabei unter anderem die Gemeinden Polcenigo, Caneva, Fontanafredda, Sacile, Gaiarine, Brugnera, Portobuffolé, Prata di Pordenone, Mansuè, Pasiano di Pordenone, Gorgo al Monticano, Meduna di Livenza, Motta di Livenza, San Stino di Livenza, Cessalto, Torre di Mosto, Eraclea e Caorle.

Lys

Lys in Gressoney di Trinité Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Lys ist 38,2 km lang und hat seine Quelle am Gletscher des Lys (ghiacciaio del Lys) an der Vinzentpyramide (Piramide Vincent 4.215 m), der Teil des Monte Rosa Massivs ist. Der Lys, der dem Tal auch die gleichnamige Bezeichnung gibt, Valle Lys (im Valle d´Aosta) fließt sofort mehr oder weniger steil bis zu Gressoney-la-Trinité ab. Nach Gressoney-la-Trinité wird der Lys mittels eines Kanals in Zaum gehalten, da er in früheren Zeiten während der Schnee- und Gletscherschmelze zu schweren Überschwemmungen neigte, bei denen ganze Ortschaften unter Wasser standen. Auf seiner Reise durchquert der Lys unter anderem die Ortschaft Point Saint-Martin, in der eine wunderschöne alte römische Brücke zu finden ist, bevor er in die Dora Baltea mündet.

Maira

Die Maira ist insgesamt 111,1 km lang und entspringt auf den Cottischen Alpen (Alpi Cozie) auf dem Colle del Maurin im Piemont. Sie ist auch gleichzeitig Namensgeber des Tals, dem Valle Maira. Sie durchfließt Dronero und Busca, die Kommunen Villafalletto und Vottignasco, Savigliano und Cavallermaggiore, wo ihr der Grana – Mellea zuströmt, Racconigi bis sie ihre Mündung, den Po, in der Gemeinde Lombriasco erreicht.

Mera

Die Mera, die 50 km lang ist, hat ihren Ursprung im Gebiet des Malojapasses (passo del Maloja, monti del Maloja), wobei sie am Passo delle Sette Vie, auf etwa 2.310 m, im Kanton Grigioni, vorbeifließt. Die Mera fließt in der Provinz von Sondrio in Italien ein. Auf ihrer Reise durchquert sie die Kommunen Villa di Chiavenna, Piuro, Chiavenna, Prata Camportaccio, Mese, Gordona, Samolaco, Sorico, Novate Mezzola und Gera Lario bis sie in den Comersee (Lago di Como) mündet.

Mincio

Der Mincio ist 75 km lang und entspringt dem Gardasee (Lago di Garda). Er durchfließt die Regionen Lombardei (Lombardia) und Venetien (Veneto), die Provinzen Mantova und Verona mit Peschiera del Garda, Ponti sul Mincio, Salionze, Monzambano, Valeggio sul Mincio, Volta Mantovana, Goito, Marmirolo, Porto Mantovano, Rivalta sul Mincio, Grazie di Curtatone, Curtatone, Virgilio, Bagnolo San Vito und Roncoferraro bis er anschließend in den Po mündet.

Nera

Die Nera ist der größte Nebenfluss des Tiber (Tevere) und ist 116 km lang. Der italienische Fluss entspringt in den Marken (Marche) und fließt auf seinem Weg durch Umbrien (Umbria) nach Latium (Lazio), wo er in den Tevere mündet.

Noce

Der Noce ist 105 km lang. Er entspringt am 3.360 m hohen Corno dei Tre Signori im norditalienischen Trentino und mündet in den Adige (Etsch).

Oglio

Der Oglio ist ein wichtiger Fluß im Gebiet rund um Bergamo (Bergamasche), der durch den Zusammenfluß der beiden Flüsse Frigidolfo und Narcanello entsteht. Er ist 280 km lang und fließt in der Lombardei (Lombardia) durch die Provinzen Brescia, Bergamo, Cremona und Mantova, bevor er in den Po mündet.

Olona

Die Olona ist 71 km lang und hat seine Quelle auf 548 m Höhe im Gebiet Fornaci della Riana. Die Olona ist bekannt für ihre Wasserfälle und auch für die Grotten di Valganna. Sie fließt durch die Provinzen Varese und Milano, bis sie in den Lambro Meridionale in Milano mündet.

Ombrone

Der Ombrone ist einer der längsten Flüsse der Toskana. Er hat eine Länge von 160 km und entpringt in der Gemeinde von Castelnuovo Berardenga in San Gusmé in den Chianti-Bergen und mündet bei Grosseto in das Mittelmeer.

Piave

Der Piave hat eine Länge von 231 km und entspringt am Südhang der Karnischen Alpen (Alpi Carniche) um den Ort Sappada (im deutschsprachigen Raum auch Bladen genannt) in der Provinz Belluno in 2.037 m Höhe am Monte Peralba. Auf seinem Weg fließt er durch die Provinzen von Belluno, Treviso und Venedig bis er im Adriatischen Meer, der Adria, nordöstlich von Venedig (Venezia) im Hafen di Cortellazzo (porto di Crtellazzo) zwischen Eraclea und Jesolo mündet. Der Piave fließt auf seinem Weg durch die Städte Segusino, Valdobbiadene, Vidor, Nervesa della Battaglia, Colfosco, Ponte della Priula, Mareno di Piave, Cimadolmo, Spresiano, Maserada sul Piave, Ponte di Piave, Noventa di Piave, Fossalta di Piave, San Donà di Piave, Musile di Piave, Eraclea und Jesolo. In ganz Italien ist der Piave als Heiliger Fluß Italiens („Fiume Sacro alla Patria“) bekannt, da er an die Schlachten des Ersten Weltkrieges um Piave in den Jahren 1917 und 1918 erinnern soll (Die Schlacht von Vittorio Veneto und die Schlacht von Piave; la Prima battaglia del Piave, la Battaglia del solstizio e la Battaglia di Vittorio Veneto, 1917-18).

Platani

Der Platani ist einer der wichtigsen Flüße auf Sizilien mit einer Länge von 103 km. Er hat seine Quelle auf dem Monte Sicani und mündet in den Canale di Sicilia.

Po

Der Po ist der längste Fluß Italiens und hat eine Länge von 652 km. Er entspringt im Piemont (Piemonte) auf dem Monviso, fließt durch Turin (Torino), Pavia, Piacenza und Cremona und kennzeichnet die Grenze zwischen der Lombardei (Lombardia) und der Emilia-Romagna. Der Po hat insgesamt 141 Zuflüsse. Mit seiner gewaltigen Mündung, die das Po-Delta entstehen lässt, fließt er in die Adria, wo er auch gleichzeitig dort mündet.

Roja

Die Roja, auch Roia genannt, ist 59 km lang und hat seine Quelle in Frankreich auf dem Colle di Tenda in 1908 m Höhe. Der Fluß fließt in Richtung Italien, wo er in Ligurien (Liguria) bei ventimiglia in das Mittelmeer mündet.

Sangro

Der Sangro ist ein 122 km langer Fluß, der in den Abruzzen auf dem Monte Morrone del Diavolo (1.602 m) in der Priovinz von Aquila (provincia dell’Aquila) entspringt und zwischen Torino di Sangro und Fossacesia in das Adriatische Meer mündet. Auf seiner Reise zum Meer streift er kurz durch die italienische Region Molise.

Savara

Der Savara in Tignet, Aostatal, Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Savara, auch als Dora del Nivolet, oder in Französisch Doire du Nivolet bekannt, ist ein Fluss im Valsavarenche im Aostatal (Valle d’Aosta). Er ist ein rechter Nebenfluss der Dora Baltea.

Der Savara hat seine Quelle im Gran Paradiso, wahrscheinlich in den Seen des Nivolet (laghi del Nivolet, 2.520 m), dem See Nero (lago Nero, 2.722 m) und dem See Trebecchi (lago Trebecchi, 2.722 m).

Er durchfließt auf seiner Reise das gesamte Tal Valsavarenche bis er auf der Höhe von Introd in die Dora Baltea mündet.

Sesia

Sesia Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Sesia, im Walserdeutsch auch Tseschra genannt, ist einer der bedeutendsten Flüße des Piemont. Er hat er eine Länge von 139,6 km und entspringt auf 2500 m Höhe am Gletscher des Monta Rosa. Auf seiner Reise fließt er durch die Provinzen Vercelli, Novara und Alessandria im Piemont und durch Pavia in der Lombardei (Lombardia). Er mündet in den Po bei Frassineto Po (Al).

Simeto

Der Simeto ist ein Fluß auf Sizilien mit einer Länge von 113 km. Er entspringt an den Hängen der Bergkette Nebrodi (monti Nebrodi) und mündet in das Ionische Meer. Er fließt durch die Provinz Catania und streift Bronte, Adrano, Paternò und Ramacca.

Stura di Demonte

Die Stura di Demonte ist ein Fluß im Piemont in der Provinz Cuneo. Sie ist 115 km lang und hat ihre Quelle auf den Colle della Maddalena, einer Gebirgskette zwischen Frankreich und Italien. Der Fluß mündet in den Tanaro bei Cherasco.

Tagliamento

Der Tagliamento ist einer der wichtigsten Flüsse der Region Friuli-Venezia Giulia und ist 170 km lang. Er hat seine Quelle am Passo della Mauria und mündet in die Adria. Auf seinem Weg zur Mündung umgibt ihm eine einzigartige Fauna und Flora, wobei er als einer der bedeutendsten alpinen Flüsse gilt.

Tanaro

Der Tanaro bei Alba in den Langhe, Piemont. Copyright: italien-sehenswertes.de

Der Tanaro ist der zweitlängste Fluss des Piemont mit einer Gesamtlänge von 276 km. Er ist zudem der wichtigste rechte Nebenfluss des Po. Der Tanaro entspringt auf dem Monte Saccarello (2.201 m) in den Ligurischen Bergen. Nach dem Zusammenfluss von Tanarello und Negrone in der Gemeinde Ponte di Nava in Ormea an der Grenze der Provinz Imperia verdoppelt sich der Tanaro in seinem Wasservolumen und fließt durch die Gemeinde Garessio, Ceva und dem Gebiet von Roero und Langhe durch Cherasco, Stura di Demonte, Isola d´Asti, Monferrato, Castello di Annone, Rocchetta Tanaro bis in die Provinz Alessandria. Von dort aus durchquert der Tanaro die Gemeinden Masio, Felizzano, Belbo, Alessandria und Rivarone, wo er schließlich in den Po mündet.

Tiber

Der Tiber (ital. Tevere) ist einer der wichtigsten Flüsse Italiens. Er ist 405 km lang und fließt unter anderem durch die Provinzen Forlì-Cesena, Arezzo, Perugia, Terni, Viterbo, Rieti und Rom (Roma) und den Regionen Emilia-Romagna, Toskana (Toscana), Umbria und Latium (Lazio). Er entspringt am Monte Fumaiolo in 1268 m Höhe und mündet in das Mittelmeer bei Ostia Antica.

Ticino

Der Ticino ist ein 248 km langer Fluss, der in der Schweiz am Nufenenpass entspringt und in den Po in Italien mündet. Auf seinem Weg in den Po durchfließt er das Piemont (Piemonte) in den Bergen des Lago Maggiore und die Lombardei (Lombardia).

Tirso

Der Tirso ist ein wichtiger Fluß auf Sardinien mit einer Länge von 152 km. Er entspringt an der Punta Pianedda und mündet in den Golfo di Oristano.

Toce

Die Toce ist ein wichtiger Fluß des Piemont (Piemonte) im Val d’Ossola und in der Provinz Novara. Er entspringt in der Gemeinde Riale di Formazza im Piemont und mündet, nachdem er die Provinzen Novara (Provincia di Novara) und die Provinz Verbano-Cusio-Ossola (Provincia del Verbano-Cusio-Ossola) durchstreift hat, in den Lago Maggiore.

Trebbia

Die Trebbia ist ein 120 km langer Fluss, der am Monte Prelá entspringt, durch die Regionen Ligurien (Liguria), Emilia-Romagna und Lombardei (Lombardia) fließt und in den Po mündet.

Tronto

Der Tronto ist 115 km lang und fließt durch die Regionen Latium (Lazio), den Marken (Marche) und de Abruzzen (Abruzzo). Der Fluß entspringt am Monte della Laghetta in der Gemeinde Amatrice in Cima della Laghetta auf 2369 m Höhe und mündet zwischen Porto d’Ascoli (San Benedetto del Tronto) und Martinsicuro in die Adria. Auf seiner Reise fließt er größtenteils durch die Marken (Marche).