Ausschnitt aus Il corriere di Novara 16.03.2020

Das aktuell aufgetretene Coronavirus, was sich ursprünglich aus Wuhan (China) seinen Weg nach Europa bahnte, ist am 21.02.2020 erstmals in Italien bei einem Einwohner in Venetien entdeckt worden. Lange Zeit suchte man nach dem Patienten 0 des Coronavirus in Italien, welcher den Einwohner angesteckt haben musste, denn dieser gab bekannt, nicht aus China zurückgekehrt worden zu sein oder auch Kontakt zu einer Person gehabt zu haben, die erst kürzlich in China war. Eine Ansteckung weiterer Personen blieb jedoch nicht aus, da das Virus auch erst nach 14 Tagen nach der Ansteckung erste Krankheitssymptome zeigen kann. Wie man nun in Italien mitteilte, soll die Person 0 aus München nach Italien eingereist sein.

Fallzahlen des Coronavirus im Detail

Legende: KmS = Kranke mit Symptomen (ricoverati con sintomi), KIs = Kranke auf Intensivstation (terapia intensiva), KhQ = Kranke in häuslicher Quarantäne (isolamento casale), + Test = positiv geteste Personen (persone con stampone positivo), Geh = vom Coronavirus in Italien geheilte Personen (guariti), Tote = durch das Coronavirus verstorbene Personen (decessi), Ges = Gesamtinfizierte in Italien (casi totali); Quelle der Daten: ministero della Salute Italien

Datum KmS KIs KhQ + Test Geh Tote Ges
22.02.       76 1 2 79
23.02.       148 1 3 152
24.02.       222 1 6 229
25.02.       311 1 10 322
26.02.       385 3 12 400
27.02.       588 45 17 650
28.02.       821 46 21 888
29.02.       1.049 50 29 1.128
01.03.       1.577 83 34 1.694
02.03.       1.835 149 52 2.036
03.03.       2.263 160 79 2.502
04.03.       2.706 276 107 3.089
05.03.       3.296 414 148 3.858
06.03.       3.916 523 197 4.636
07.03.       5.061 589 233 5.883
08.03.       6.387 622 366 7.375
09.03.       7.985 724 463 9.172
10.03.       8.514 1.004 631 10.149
11.03.       10.590 1.045 827 12.462
12.03.       12.839 1.258 1.016 15.113
13.03. 7.426 1.328 6.201 14.955 1.439 1.266 17.660
14.03. 8.372 1.518 7.860 17.750 1.966 1.441 21.157
15.03. 9.663 1.672 9.268 20.603 2.335 1.809 24.747
16.03. 11.025 1.851 10.197 23.073 2.749 2.158 27.980
17.03. 12.894 2.060 11.108 26.062 2.941 2.503 31.506
18.03. 14.363 2.257 12.090 28.710 4.025 2.978 35.713
19.03. 15.757 2.498 14.935 33.190 4.440 3.405 41.035
20.03. 16.020 2.655 19.185 37.860 5.129 4.032 47.021
21.03. 17.708 2.857 22.116 42.681 6.072 4.825 53.578
22.03. 19.846 3.009 23.783 46.638 7.024 5.476 59.138
23.03. 20.692 3.204 26.522 50.418 7.423 6.078 63.919
24.03. 21.937 3.396 28.697 54.030 8.326 6.820 69.176
25.03. 23.112 3.489 30.920 57.521 9.362 7.503 74.386
26.03. 24.753 3.612 33.648 62.013 10.361 8.165 80.539
27.03. 26.029 3.732 36.653 66.414 10.950 9.134 86.498
28.03. 26.676 3.856 39.533 70.065 12.384 10.023 92.472
29.03. 27.386 3.906 42.588 73.880 13.030 10.779 97.689
30.03. 27.795 3.981 43.752 75.528 14.620 11.591 101739
31.03. 28.192 4.023 45.420 77.635 15.729 12.428 105792

4.000 Krankenschwestern infiziert

In Italien sind zum 30.03.2020 etwa 4.000 Krankenschwestern und -pfleger mit dem Coronavirus infiziert. Bisher starben 61 Ärzte. Am 30.03. starben 812 Personen am Coronavirus in Italien und konnten erstmals 1.590 Personen als geheilt angegeben werden – die höchste Heilungsquote seit Ausbruch der Krankheit in Italien. 1.648 Personen infizierten sich dagegen neu.

Indennità 600 Euro

Die Regierung Italiens hat ab dem 01.04. eine finanzielle Leistung eingeführt, die Indennità 600 Euro heißt. Sie soll an Selbstständige, Freiberufler, Saisonarbeiter im Tourismus, Beschäftigte in der Landwirtschaft und Bauern sowie Künstler ausgezahlt werden. Das Antragsverfahren startet ab 01.04. auf der Webseite des INPS.

Coronavirus Italien: 969 Tote

Am 27.03. war praktisch gesagt ein schwarzer Freitag für Italien. Es wurden 969 Tote registriert, die durch das Coronavirus in Italien in 24 Stunden verstorben sind.

Die Situation in den Regionen Italiens sieht folgendermaßen bezüglich der Infizierten aus:

Region 24.03. 27.03.
Lombardia 30.703 37.298
Emilia-Romagna 9.254 11.588
Veneto 5.948 7.497
Piemonte 5.515 7.092
Marche 2.736 3.196
Toscana 2.699 3.450
Liguria 2.116 2.696
Lazio 1.728 2.295
Trento 1.110 1.391
Campania 1.101 1.454
Puglia 1.005 1.391
Friuli Venezia Guilia 992 1.317
Sicilia 846 1.250
Bolzano 781 1.003
Abruzzo 689 1.017
Umbria 648 884
Sardegna 421 530
Valle d´Aosta 400 452
Calabria 319 494
Basilicata 92 151
Molise 73 109
Gesamt 69.176 86.498

39 Ärzte sterben

Bisher sind in Italien insgesamt 39 Ärzte gestorben. Immer mehr Krankenschwestern (infermiere) und Krankenpfleger infizieren sich mit dem Virus. Um 20 Uhr am 26.03. soll eine Ausschreibung online (bando online) von staatlicher Seite her erfolgen, wo sich Pflegepersonal für den Norden Italiens bewerben kann.

Coronavirus Italien: Bußgelder steigen

Wie der Premierminister Conte am 24.03.2020 um 18:40 Uhr bekannt gibt, sollen die Bußgelder bei einem Verstoß der Corona-Regeln drastisch steigen. Die neuen Bußgelder werden sich auf 400 bis 3.000 Euro belaufen (Quelle: Ansprache Conte, Rai 1).

Tankstellen schließen auf Autobahnen

Am 24.03. hat die Regierung Italiens beschlossen, dass ab dem 25.03. die Tankstellen auf den Autobahnen geschlossen werden sollen. Zudem soll der Verkehr Richtung Süden eingeschränkt werden. Grund ist die weitere Ausbreitung des Coronavirus innerhalb der letzten 24 Stunden. Es gab erneut einen Anstieg der Infizierten um 3.612. 743 Personen starben. Viele Ärzte in Italien sind bereits infiziert. Allein im Latium (Lazio) sind es 94 zum aktuellen Zeitpunkt (Quelle Rai 2).

Regierung beschließt Produktion herunterzufahren

Die Regierung in Italien hat beschlossen, alle produzierenden Unternehmen schließen zu lassen. Ausgenommen sind Unternehmen, die für den täglichen Bedarf, bsp. Nahrungsmittel, produzieren.

Coronavirus in Italien: Mundschutz

Der Mundschutz wird nun auch in Fabriken produziert, die normalerweise Stoff und Kleidung herstellen. Italien kämpft immer noch mit einem erheblichen Mangel an medizinischem Bedarf, sodass etliche Unternehmen nun auf die Produktion der Mascherine (italienisch für Mundschutz) umschwenken.

Auszahlung der Pensionen gestaffelt

Die Auszahlung der Pensionen sollen für April bereits vom 26. bis 31. März gestaffelt ausgezahlt werden. Ebenso die weiteren Monate. So ergeben sich folgende Staffelungen der Pensionsauszahlungen in Italien:

  • 26. – 31.03. für April
  • 27. – 30.04. für Mai
  • 26. – 30.05. für Juni

Coronavirus: Codogno war der Ursprungsherd

In Codogno, einem kleinen Örtchen nahe Padua, wurden weitere Personen auf das Coronavirus getestet, da sie Symptome zeigten. So wurde der beschauliche Ort allmählich zum Ausbruchsherd erklärt. Schnell wurde er isoliert. Es durften keine Einwohner mehr ohne triftigen Grund hinaus und hinein fahren. Polizeikontrollen sollten dies überwachen.

Veneto, Lombardia und Emilia-Romagna  am stärksten betroffen

Bis heute sind die Regionen Veneto, Emilia-Romagna und Lombardia am stärksten betroffen. Insgesamt sind laut Italienischem Gesundheitsministerium am 20.03. 47.021 Infizierte in ganz Italien bekannt. 4.032 Personen starben bisher.

Wirtschaftsflaute und überfüllte Krankenhäuser

Es ist unschwer vorstellbar, dass die Wirtschaft in Italien nun mehr als schwächelt. Sie krächst aktuell, schwächelte sie doch eigentlich schon immer. Aber derzeit ist natürlich komplett der Boden unter den Füßen der Italiener weggezogen worden. Die aktuelle Situation ist die, das Restaurants, Geschäfte und Bars geschlossen bleiben. Supermärkte haben verkürzte Ladenzeiten und der Tourismus ist komplett eingebrochen. Für Italien ein Desaster, lebt das Land doch vom Tourismus. Bei den Einheimischen macht sich neben der Angst vor dem Virus auch die Angst vor der wirtschaftlichen Pleite breit. Was tun in solchen Situationen? Das soziale System in Italien ist anders als in Deutschland. Staatliche Hilfen gibt es kaum und das damals so angepriesene und unter Matteo Salvini (Lega Nord) eingeführte Reddito di Cittadinanza hat sich vor allem im Norden als Flop erwiesen. Viele Personen bekommen gerade einmal zwischen 30 und 50 Euro pro Monat, obwohl sie keinen Job haben. Der Süden nimmt es gern mit, ganz nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“.

Die Krankenhäuser sind im Norden aktuell komplett überfüllt. Einige Krankenhäuser im Piemont sind nur für Coronavirus-Infizierte eingerichtet worden, wie beispielsweise nahe Alessandria. Ansonsten mangelt es derzeit an allen Ecken und Kanten. Blutkonserven, Mundschutz, Hygieneartikel und Desinfektionsmittel werden dringend gebraucht. Erst zum 13.03. hat China nach Italien eine Spende mit medizinischem Bedarf versandt.

Coronavirus in Italien: Leichenhäuser überfüllt

Die Leichenhäuser sind vor allem jetzt in Bergamo, Brescia und weiteren Gemeinden überfüllt. Mittlerweile müssen Militärkonvois die Toten in der Nacht abholen. Abschiede von Familienangehörigen können sehr oft nicht durchgeführt werden. Viele Personen wissen noch nicht einmal, ob ihre verstorbenen Angehörigen in Krematorien geschafft wurden oder nicht. Erst rund 1 bis 2 Wochen erfahren sie, wo und auf welcher Weise ihre geliebten Familienangehörigen bestattet wurden. Es ist derzeit ein trauriges Bild in Italien. Die Medien berichten unentwegt über Familienschicksale, die sich in ganz Italien abspielen.

Coronavirus in Italien: Die dramatischen Todeszahlen

In Italien schlägt das Coronavirus drastisch zu. Bisher starben über 3.400 Personen am SARS-CoV-2, mehr als es in China der Fall war. Doch warum sind die Zahlen in Italien so erschreckend hoch? Die Frage lässt sich erst dann beantworten, wenn man Italien mehr kennt, als nur durch Fernsehen und Medien. Man muss in Italien leben und das Land vor Ort erleben, um zu begreifen, was die wirklichen Gründe sein mögen. Sicherlich spielt die Infrastruktur eine große Rolle. Das Gesundheitssystem, so wie es jetzt ist, entstand unter Berlusconis Federführung. Es ist im Prinzip nicht schlecht, wäre da nicht dieses endlose lange Hin und Her, bevor man zum eigentlichen Facharztbefund kommt. Um zu verstehen, weshalb viele Italiener nun sterben, muss man verstehen, wie das Gesundheitssystem eigentlich funktioniert. Bei uns ist es einfach. Man geht zum Hausarzt, lässt sich eine Überweisung geben, geht zum Facharzt und fertig. Dort erhält man in der Regel seinen Befund. Oder man geht einfach zum Facharzt. In Italien ist dies anders. Zuerst geht man zu seinem Hausarzt, der durch ASL festgelegt wird. Der wiederum überweist zum Facharzt. Dieser wiederum überweist zum Röntgen. Nach dem Röntgen geht man wieder zum Hausarzt, der überweist wieder zum Facharzt, der nun anhand der Röntgenbilder sehen kann, was eigentlich los ist. Dieses Prozedere des staatlichen Gesundheitssystems nimmt in der Regel Monate in Anspruch. Was also tun? Es gibt hier noch die Möglichkeit 2. Man geht zum Facharzt und bezahlt in bar, der überweist zum Röntgen, dort bezahlt man eine gewisse Gebühr und bekommt eine CD ausgehändigt. Damit geht man wieder zum Facharzt. Das funktioniert auch ohne Überweisung vom Hausarzt. Da sich aber viele Italiener dies nicht leisten können, tritt Möglichkeit 3 ein. Man geht in die Notfallaufnahme, wo nach Punktesystem gearbeitet wird. Gravierende Fälle mit Sofortbehandlung, echte Fälle, die aber warten können und Fälle, die ohne Behandlung nach Hause geschickt werden. Die Behandlungen sind bei tatsächlichen Notfällen kostenfrei. Wer nichts Gravierendes hat, wird entweder ohne Behandlung wieder nach Hause geschickt oder wird vor Ort behandelt und zahlt eine Gebühr, da die Sache nicht so dringend war. Das heißt, die Notaufnahmen in Italien sind stets hoffnungslos überfüllt. Es sitzen immer viele Personen dort, in der Hoffnung auf Hilfe, da – wie gesagt – der nächste Facharzttermin oder der -befund eben erst in etlichen Monaten ist. Nun kommen noch die Corona-Geplagten hinzu, die oftmals gar nicht wissen, dass sie Träger sind und eigentlich wegen einer anderen Sache dort sind. Diese wiederum stecken die dort wartenden Personen an, die das Virus aufgreifen und nach Hause schleppen. Nun kommen wir zum zweiten Grund. Italien ist gebeutelt. Gebeutelt von Arbeitnehmern, deren Lohn kaum für Mieten reicht. Was tut also die größte Mehrheit der Beschäftigten, Geringverdiener oder Unbeschäftigten? Sie wohnt bei den Eltern. In Italien ist dies ein gängiges Muster. Vor allem der Süden ist davon stark betroffen. Wer nun das Coronavirus nach Hause bringt, verteilt es sehr schnell an die Großeltern, die wiederum zu der Risikogruppe für einen gravierenden Infektionsverlauf gehören. Der dritte Grund ist der, dass Italien nicht über ausreichend Betten auf Intensivstationen und Beatmungsgeräte verfügt. Es wurde in den vergangenen Jahren stark beim Gesundheitssystem gespart, was sich nun rächt. Daher ist die Sterblichkeit in Italien so vehement hoch. Sicherlich spielen auch andere Faktoren mit eine Rolle, wie der Anteil an älteren Menschen, der in Italien besonders hoch ist oder das gesellige Gemüt der Italiener. Italiener sind sehr soziale Menschen. Ein Ausharren zuhause ohne Freunde und Bekannte ist für viele eine Tortur, weshalb es trotz der Coronavirus-Krise zu Geburtstagsfeiern, gemeinsames Kochen oder zu einem Pläuschchen kommt.

Einwohner sollen zuhause bleiben

#Iorestoacasa – so heißt das Motto, was derzeit in den italienischen Medien neben des neueren Mottos „Andrà tutto bene“ zu sehen ist. Premierminister Conte erklärte vor einigen Tagen Italien komplett als Sperrzone, sprich in Italien darf nun keiner mehr ohne driftigen Grund in der Gegend umherfahren. Die Menschen sind aufgerufen, im Haus zu bleiben, es sei denn, sie müssen einkaufen, Angehörige pflegen oder zur Arbeit fahren, auch wenn bereits viele Arbeitsstellen nach Hause verlegt wurden. Der überwiegende Teil jedoch ist aktuell nicht am Arbeitsleben beteiligt. Viele Parks, Museen und Sehenswürdigkeiten sind geschlossen. Kirchen sind geöffnet für das persönliche Gebet. Messen finden vielerorts nicht statt. Auch Aufführungen und Konzerte sind abgesagt. Das Leben steht momentan still in Italien, aber was wäre das Land ohne seinen Frohsinn. So haben sich vor einigen Tagen um 18 Uhr viele Italiener, beispielsweise aus Neapel, Matera und Benevento zusammengeschlossen und auf dem Balkon gemeinsam – aber jeder in seinem Haus – gesungen. Dies wird nun täglich wiederholt, schon als Zeichen der Solidarität.

„Cura Italia“ verabschiedet

Das neue Dekret „Cura Italia“ ist vom Consiglio dei Ministri am 16.03.2020 verabschiedet worden und umfasst 25 Milliarden Euro, um Italien in der Coronavirus-Krise zu unterstützen. Dabei sollen 3,5 Milliarden Euro ins Gesundheitssystem und in den Zivilschutz gesteckt und 10 Milliarden Euro für den Bereich Arbeit verwendet werden. Es soll keine Person wegen des Coronavirus seine Arbeit verlieren, wie die Arbeitsministerin Nunzia Catalfo mitteilte. Sie kündigte an, 1,3 Milliarden Euro für den Lohnintegrationsfonds sowie 3,3 Milliarden Euro für Ausnahmeregelungen bereitzustellen. Gutscheine in Höhe von 600 Euro für den März sollen an Selbstständige, Saisonarbeiter und sonstige Beschäftigte verteilt werden. Für diese Gruppe der Beschäftigten sollen auch die Sozialversicherungsbeiträge ausgesetzt werden. Zudem wird die Elternzeit auf 15 Tage verlängert sowie ein Babysitter-Gutschein in Höhe von 600 Euro ausgestellt werden, an alle diejenigen Eltern, die wegen der Arbeit ihre Kinder nicht betreuen können. Dies wird nochmals 1,6 Milliarden Euro verschlingen. Die Genehmigungen des Gesetzes 104 werden um 12 Tage verlängert, was rund 500 Millionen Euro kosten wird. Entlassungen werden eingefroren. Personen, die unter Quarantäne gestellt sind, erhalten diese Zeit als Krankenzeit anerkannt. Des Weiteren hält Gualtieri als dritten Punkt in dem Dekret fest, dass ausgesetzte Kreditraten durch öffentliche Garantien übernommen werden. Zudem sollen Erleichterungen der Liquiditätsbereitstellungen umgesetzt werden. Die Zahlungsverpflichtung für Steuern wird bis zum 31. Mai für Rechnungen bis zu 2 Millionen Euro für Unternehmen gestundet. Ein zweites Dekret soll dann im April mit Hilfsmitteln der EU durchgesetzt werden.