Grab Alioto in Genua; Copyright: italien-sehenswertes.de

In Genua ist die Morandi-Brücke am 14.08. gegen Mittag zum Teil 45 Meter tief eingestürzt. Das betreffende 100 m lange Teilstück der Autobahn A 10 befindet sich direkt über den Fluß Polcevera und der Bahnstecke an der nahe gelegenen Piazza Palmetta.


Bisher mit Stand 16.08. 07:45 Uhr sind insgesamt 39 Todesopfer zu beklagen (laut italienischer Medien wie Rai). Unter ihnen sind auch 3 Minderjährige: ein Kind von 8 Jahren, ein Kind von 12 und eines von 13 Jahren.
Neben den Toten gibt es auch zahlreiche Verletzte, die in die umliegenden Krankenhäuser geschafft wurden. Die Bergungsarbeiten dauern weiter an.

Unter den Toten sind unter anderem die nachfolgenden Personen, die hier in Gedenken genannt werden.
In Gedenken auch die anderen Todesopfer, die namentlich noch nicht veröffentlicht wurden.

  • Vincenzo Licata, 58 (Agrigento)
  • Andrea Cerulli, 48 (Genova)
  • Gianluca Arpini, 29 (Genova)
  • Alberto Fanfani, 32 (Firenze)
  • Elisa Bozzo, 34 (Busalla, Genova)
  • Bruno Casagrande 35 (Genova)
  • Eine komplette Familie aus Campomorone (Genova): Roberto Robiano, Ersilia Piccinino, 41, Samuele 8.

Wer unbedingt Richtung Frankreich reisen muss oder Richtung La Spezia, dem bleiben nur drei Wege:

  1. Der Weg durch die Innenstadt (angesichts meiner Erfahrung eine Katastrophe, zu staulastig, man steht Stunden für ein paar Meter und wer sich nicht auskennt, der hat Stress in Genua)
  2. Der Weg über die umliegenden Dörfer (am besten mit Navi fahren, denn die Ausschilderung lässt in einigen Teilen zu wünschen übrig; hier Zeit einplanen; der beste Weg: Pontedecimo – Pinasco – Staglieno – Genua)
  3. Autobahn über Alessandria nehmen (ein langer Umweg, der aber mit der Schnellste darstellt)