Italien besteht aus 20 Regionen, welche wiederum in Provinzen und 2.800 Kommunen unterteilt sind. Jede Region hat dabei ihre eigene Hauptstadt. Die nachfolgende Italien Karte zeigt die Umgebung des Landes sowie wichtige Städte Italiens wie Bozen, Torino, Vicenza, Milano, Novara, Genova, Livorno, Firenze, Bologna, Rimini, Roma, Forli, Bari, Brindisi und Palermo. Auf der Karte sind zudem die wichtigsten Flughäfen ersichtlich.

Italien Karte

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Für Italien existieren demnach verschiedene Kartenarten:

  • Landkarten und regionale Karten Italiens
  • Morphologische Karte mit Gebirgszügen
  • Karte Italiens mit Angabe der Bevölkerungsdichte
  • Straßenkarte mit Angabe von Rastplätzen
  • Motorradkarten
  • Wanderkarten und Fahrradkarten
  • Erdbebenzonen
  • Karten mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Italien
  • Typische und regionale Erzeugerprodukte kartografisch dargestellt
  • Sonstige Landkarten Italiens

Tipp für den Kartenkauf für Autofahrer: Ich reise gern und viel durch Italien. Mit dabei habe ich immer eine Straßenkarte vom Touring Club namens „Atlante Stradale d´Italia“. Diesen gibt es für Italien Nord, Mitte und Süd. Ich habe mir schon viele Karten Italiens angeschaut, aber diese Atlanten sind für mich die Besten. Sie zeigen nicht nur jedglichen noch so kleinen Ort, sondern auch Wanderwege, Lifte, Seilbahnen und alle Autogrills, die sich an der Autobahn befinden.

Italien Karte für den Motorradfahrer

Für Motorradfahrer gibt es ebenso wie für Wanderer und Fahrradfahrer spezielle Karten, in denen die geeignetsten Strecken für eine Erkundung via Motorrad eingezeichnet sind. In Italien wird gern und häufig Motorrad gefahren. Beliebte Strecken sind besonders im Piemont und der Toskana zu finden.

Meine Italien-Karten-Empfehlung für Motorradfahrer: Das Buch „Die schönsten Routen durch die Toskana“ von Petra Balzer bietet nicht nur Infos zu den beliebtesten Routen in der Toskana, sondern auch reichlich Kartenmaterial.

Die schönsten Italienkarten

Die schönsten Italienkarten mit Sehenswürdigkeiten findet man direkt vor Ort, nämlich in Italien in der Region, Provinz und Kommune selbst. Schöne Karten werden zumeist kostenfrei von touristischen Zentren vergeben. Quasi an fast jeder bekannten Sehenswürdkeit ist eine Information verfügbar. Diese berät gern über Wanderungen, Besonderheiten, Kurioses und gibt gern Geheimtipps weiter.

Meine Empfehlung für Italienreisende: Kaufen Sie sich einen normalen Straßenatlas und fahren Sie nach Italien. Begeben Sie sich dort zu einer Tourismusinformation und fragen Sie nach die schönsten Sehenswürdigkeiten dieser Region. Ihnen wird dann zumeist eine Karte vorgelegt, auf der die wichtigsten und sehenswerten Orte sowie Landschaften samt ihrer Sehenswürdigkeiten eingezeichnet sind. Nun mein Tipp: Fragen Sie ruhig nach einem Geheimtipp, was Sie sich nicht entgehen lassen und unbedingt sehen sollten. Bedenken Sie, dass bei der Touristeninformation Angestellte dieser Region sitzen. Sie kennen sich am besten aus und können Ihnen genau sagen, welches Restaurant zu empfehlen ist, wo man den besten Wein trinken kann und wo man entspannt den Abend ausklingen lassen kann. Zumeist werden Ihnen diese Orte auch gleich mit in Ihre Italien Karte eingezeichnet.

Gesamtpopulation Italien im Jahr 2018

Die Quote der Gesamtpopulation variiert je nach Region und Provinz. So findet sich im Aostatal eine deutlich niedrigere Populationsquote als in der Emilia-Romagna. Dies hängt unter anderem auch stark davon ab, inwieweit die Region industrialisiert ist. So findet sich vor allem im Norden Italiens und im Latium ein höherer Bevölkerungsanteil als in Regionen, die dünner besiedelt sind. Das Bevölkerungsvolumen wird ebenso wie Straßen und Gebirgszüge auf Spezialkarten dargestellt.

Erstmals ab Oktober 2018 wird Istat eine jährliche Volkszählung durchführen, jedoch nur bei 1.100 Kommunen, die daran interessiert sind. Bei den übrigen 1.700 Gemeinden (Italien hat 2.800 Gemeinden) erfolgt die Volksauszählung alle 4 Jahre, also folglich 2021.

Gesamtpopulation Piemont, Aostatal, Fr.-Jul.-Venetien, Venetien, Trentino 2011

Bevölkerung Statistik Italien 2016 nach Regionen geordnet

Morphologische Italien Karte mit Gebirgen

Die nachfolgende untenstehende Karte gibt die Morphologie von Italien wieder. Auf dieser sind sämtliche Gebirgszüge sowie Flachlandzonen eingezeichnet. Flachlandzonen sind zumeist auf einer Italien Karte in einem satten Grün dargestellt, Gebirge hingegen je nach Höhe in Brauntönen.

Gebirgszüge des Appenins und der Alpen

Entlang der Längsachse ist der Apennin zu sehen, der seinen höchsten Punkt mit 2.912 m im Gran Sasso erreicht. Im Norden finden sich die Alpen, wobei hier der höchste Gipfel der Monte Bianco (Mont Blanc) mit etwa 4.810 m darstellt. Dieser ist an der Grenze zu Frankreich in der Gemeinde Courmayeur, im Aostatal, zu finden. Ebenso findet sich in den Alpen an der Grenze zur Schweiz im Piemont und im Aostatal erstreckend das Monte Rosa-Massiv, was mit der Dufourspitze mit 4.634 m seine höchste Erhebung hat. Angrenzende Täler sind hier Valle Sesia und Valle Anzasca. Im Osten finden sich die Dolomiten mit dessen höchsten Erhebung, die Marmolata mit 3.342 m. Im Piemont heimisch ist das höchste Bergmassiv, welches sich ausschließlich in Italien befindet: der Gran Paradiso mit 4.061 m in den Grajischen Alpen.

Adriaküste und Po-Ebene

Entlang der Ostküste befindet sich von Triest bis Gargano die Adriaküste. Im Westen des Landes ist die Italienische Riviera in Ligurien und der Golf von Neapel in Kampanien zu finden. Ein wichtiges Naturschutzgebiet und zugleich die größte Ebene Italiens mit ungefähr 50.000 km² stellt die Po-Ebene dar, die sich im Nordosten des Landes befindet.

Kleine Dolomiten und Flachlandzonen

In der Basilikata lassen sich die kleinen Dolomiten (Piccoli Dolomiti) finden, die eine Kleinausgabe der berühmten großen Dolomiten darstellen. Generell ist Italien recht bergig. Flachlandebenen lassen sich daher eher in Apulien, in der Emilia-Romagna und in der Lombardei finden. Diese sind auf morphologischen Landkarten zumeist in einem Grünton dargestellt.

Morphologie der Gemeinden auf Karten

Hier finden Sie die höchsten morphologischen Erhebungen in Italien (nach ISTAT), in den einzelnen Gemeinden, geordnet nach Höhenmetern über dem Meeresspiegel. Es sind alle in Italien existierenden Gemeinden aufgeführt. Die Gemeinden können Sie anschließend auf einer Karte Italiens ausfindig machen.

Italien Karte: morphologische Erhebungen in den Gemeinden

Gemeinde Italiens Höchste Erhebung
Courmayeur
Macugnaga
Valtournenche
Gressoney-La-Trinit‚
Alagna Valsesia
Ayas
Bionaz
Cogne
Valsavarenche
Noasca
Lanzada
Stelvio
Aymavilles
Valfurva
Pontechianale
Crissolo
Oncino
Martello
Peio
Ollomont
Curon Venosta
Malles Venosta
Etroubles
Valgrisenche
Massimeno
Chiesa in Valmalenco
Pelugo
Groscavallo
Val Masino
4810 m
4615 m
4600 m
4526 m
4515 m
4220 m
4150 m
4063 m
4061 m
4030 m
4023 m
3903 m
3900 m
3850 m
3840 m
3840 m
3823 m
3757 m
3738 m
3731 m
3731 m
3714 m
3710 m
3687 m
3680 m
3677 m
3676 m
3668 m
3662 m

Karte mit Gebirgszügen, Copyright: fotolia.com, 91942212 pbardocz

Tipp: Regionale Italien-Karten nutzen

Regionale Karten von Regionen und Gemeinden in Italien sind meist detailliierter angelegt. Diese eignen sich in der Regel hervorragend für die Festlegung von Routen, um Sehenswürdigkeiten und Ortschaften zu besuchen. Für Wanderfreunde eignen sich bevorzugt Wanderkarten, da in diese Wanderpfade mit Rastmöglichkeiten eingearbeitet sind. Das Gleiche gilt für Fahrradkarten. Wer also eine bestimmte Region Italiens besucht, der sollte sich wegen der Detailtreue und dem größeren Maßstab von dieser auch eine Karte kaufen.

Italien Karte mit 20 Regionen

Italien ist in 20 Regionen aufgeteilt, wobei 5 von ihnen (Sizilien, Sardinien, Aostatal, Friaul-Julisch Venetien und Trentino-Südtirol) ein Sonderstatut haben.

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Karte Valle Maira

Die nachfolgende Karte gibt die Region Valle Maira im Piemont wieder. Angegeben sind die morphologischen Gegebenheiten sowie Exkursionswege.

Karte Valle Maira Exkursionen, Stand 2018, Copyright: italien-sehenswertes.de

Karte Lago d´Orta – Ortasee

Diese Karte Italiens gibt das Gebiet rund um Pettenasco am Ortasee (Lago d´Orta) wieder. Mit auf der Karte der Gemeinde zu sehen sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Karte Ortasee mit Sehenswürdigkeiten

Entwicklung der Kartografie in Italien

Um das 1500 v. Chr. sind in Italien bei Capo di Ponte im Val Camonica Petroglyphen entstanden, wobei auf einem Plan ein Ort mit Tieren und Menschen eingezeichnet wurde.

Italienkarten im Römischen Reich

Im Römischen Reich sind aus Italien leider nur relativ wenige Landkarten erhalten. Es existieren einige Katasterpläne und die Forma Urbis Romae sowie die Tabula Peutingeriana, welche eine Straßenkarte des römischen Reichs darstellt, in der die  Militärstationen mit Angabe der Entfernung in Meilen dargestellt sind. 

3 unabhängige Karten von Italien im Mittelalter

Im Mittelalter sind drei große unabhängige Karten entstanden:
die Mappae mundi aus dem 8. Jahrhundert, Portolankarten und die Ptolemäus-Karten. Allesamt wurden von Mönchen angefertigt.

1150 fertigte der spanisch-arabischen Gelehrte al-Idrisi auf Sizilien eine Weltkarte an: die Tabula Rogeriana. Diese war für den damaligen König Roger bestimmt.

Landkarten ab der Renaissance bis zur Moderne

Im Jahr 1459 fertigte der venezianische Fra Mauro eine weitere Weltkarte an. Es folgten weitere Kartenanfertigungen bis zum Jahr 1927. In diesem Jahr brachte der Touring Club Italiano zum ersten Mal den italienischen Atlante Internazionale del Touring Club Italiano heraus. Es handelt sich hierbei um präzise Karten von Italien mit Straßennetz, Gebirgskennzeichnungen, Rastplätzen und Entfernungsanzeigen. Seitdem wieder dieses Kartenwerk regelmäßig erneuert.

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